Die Vorbereitungen auf Weihnachten beginnen in vielen deutschen Haushalten lange vor dem geschmückten Baum, nämlich schon mit dem sorgfältigen Verfassen der Wunschzettel an den Weihnachtsmann oder das Christkind. Deutschland, als Land mit tief verwurzelter Weihnachtstradition, verfügt über mehrere offizielle Weihnachtspostämter, die von der Deutschen Post betreut werden und in denen Tausende Ehrenamtliche und Mitarbeiter die Briefe beantworten, berichtet 4thebike.de.
Die Fristen für die Weihnachtspost sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Antwort rechtzeitig vor Heiligabend beim Absender eintrifft. Das bekannteste Postamt in Himmelpfort (Brandenburg) empfiehlt 2025, die Briefe spätestens bis zum zweiten Advent, dem 7. Dezember, einzusenden, damit die Rücksendung garantiert rechtzeitig erfolgt. Das Christkind-Postamt in Himmelstadt (Bayern) hat traditionell eine etwas spätere Frist: Hier sollten die Briefe bis zum 17. Dezember 2025 eingehen. Weitere bekannte Postämter wie Engelskirchen oder Himmelsthür haben ebenfalls eigene Fristen, die sich nach logistischen Erfordernissen richten.
Himmelpfort ist das international bekannteste und meist frequentierte Weihnachtspostamt Deutschlands. Seit der Gründung 1984 hat sich die Einrichtung zu einer Institution entwickelt, die Briefe in bis zu 17 Sprachen beantwortet. Die enorme Menge an Briefen – an Spitzentagen über 2.000 – macht die frühe Einsendung der Wunschzettel unabdingbar. Die Helfer, liebevoll „Weihnachtsengelchen“ genannt, sind heute rund 20 Personen stark und gewährleisten die Bearbeitung Hunderttausender Briefe.
Himmelstadt in Unterfranken (Bayern) fungiert offiziell als Postamt des Christkinds. Mit jährlich rund 75.000 Briefen liegt der Schwerpunkt hier auf der liebevollen Bearbeitung der Wünsche. Die Helfer beginnen ihre Arbeit meist erst Anfang Dezember und können daher eine spätere Frist akzeptieren. Dennoch gilt es, die Postlaufzeiten von 3–4 Tagen vor Heiligabend einzuplanen, um eine pünktliche Antwort zu erhalten.
Um eine schnelle Antwort zu garantieren, empfiehlt die Deutsche Post, die Briefe bereits in der ersten Novemberhälfte zu verschicken. Wichtig ist die vollständige und gut lesbare Absenderadresse auf dem Umschlag. Wer die früheste Rückmeldung erhalten möchte, sollte Himmelpfort wählen (Frist 07.12.), wer es etwas später bevorzugt und das Christkind adressiert, kann Himmelstadt (Frist 17.12.) oder Engelskirchen (Frist 21.12.) nutzen. Offiziell wird in den Postämtern kein Rückporto verlangt, ein Standardbrief bis 20 g kostet jedoch seit Anfang 2025 in Deutschland 0,95 €.
Die Einhaltung der Fristen ist nicht nur eine logistische Notwendigkeit, sondern Teil der deutschen Weihnachtstradition. Sie ermöglicht, dass Kinder auf der ganzen Welt die Magie der Weihnachtspost erleben und eine Antwort vom Weihnachtsmann oder Christkind erhalten, selbst in Zeiten hoher Nachfrage und komplexer logistischer Abläufe.
Zuvor schrieben wir über wer sind Daniela Büchner und Patricia Blanco in der Show „Die Abrechnung“ 2025.
