Startseite AllgemeinBekannte Unterwäschekette Herzog & Bräuer meldet erneut Insolvenz mit 400 Mitarbeitern

Bekannte Unterwäschekette Herzog & Bräuer meldet erneut Insolvenz mit 400 Mitarbeitern

Herzog & Bräuer hat erneut Insolvenz angemeldet. Rund 100 Filialen und 400 Mitarbeiter sind betroffen, berichtet 4thebike.de.

von Mike Schwarz
Herzog & Bräuer hat erneut Insolvenz angemeldet. Rund 100 Filialen und 400 Mitarbeiter sind betroffen, berichtet 4thebike.de.

Die bekannte Unterwäschekette Herzog & Bräuer hat erneut Insolvenz angemeldet, betroffen sind fast 100 Filialen und rund 400 Beschäftigte in ganz Deutschland, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf t-online. Das Amtsgericht Leipzig eröffnete das Verfahren, wie das Fachportal „TextilWirtschaft“ meldet.

Herzog & Bräuer stand bereits in der Vergangenheit vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Im Jahr 2020 hatte das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet, um die Geschäftstätigkeit zu stabilisieren. Damals wurde die Anzahl der Filialen von 115 auf 96 reduziert, wodurch etwa 390 Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Eine geplante Sanierung schien im Oktober 2021 erfolgreich abgeschlossen, doch nun, vier Jahre später, stehen erneut Schwierigkeiten an.

Die genauen Ursachen der neuen Insolvenz sind bisher nicht offiziell bekannt. Branchenexperten vermuten, dass die anhaltend angespannte wirtschaftliche Lage im Einzelhandel, insbesondere im Mode- und Wäschesegment, erheblich zu dieser Entwicklung beiträgt. Steigende Betriebskosten und veränderte Konsumgewohnheiten könnten die finanzielle Situation zusätzlich verschärfen. Herzog & Bräuer ist deutschlandweit mit Filialen in Städten wie Berlin, München und Köln vertreten.

Wie es mit den betroffenen Filialen und den rund 400 Mitarbeitern weitergeht, bleibt unklar. Ob das Unternehmen erneut eine Sanierung plant oder Filialschließungen bevorstehen, wird sich im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens zeigen. Die Geschäftsführung hat bislang keine detaillierten Pläne zur weiteren Vorgehensweise veröffentlicht.

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