Im Krefelder Hafengebiet ist es zu einem großflächigen Brand in einem Recyclingbetrieb gekommen, bei dem erhebliche Rauchentwicklung registriert wurde, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf lokale Meldungen. Die örtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr sind seit den frühen Morgenstunden vor Ort und arbeiten an der Brandbekämpfung, während der Rauch im Stadtgebiet weithin sichtbar ist und Geruchsbelästigungen verursacht, so ein Sprecher der Feuerwehr.
Nach Angaben der Einsatzleitung brach das Feuer am frühen Morgen in einem Metall‑ und Schrottlager eines Recyclingbetriebs aus. Die aktuelle Wetterlage führt dazu, dass der Rauch nur schlecht aufsteigt und sich nahe am Boden über weite Teile Krefelds verteilt, was zu einer starken Wahrnehmung in verschiedenen Stadtteilen führt. Der Ursprung des Feuers und seine genaue Ursache sind bislang nicht bekannt und werden von den Behörden noch untersucht.
Obwohl nach bisherigen Messungen keine Schadstoffgrenzwerte überschritten wurden, empfehlen Feuerwehr und Behörden der Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten sowie längere Aufenthalte im Freien besonders im Umfeld des Brandortes zu vermeiden, um gesundheitliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Warnapp NINA hatte zuvor eine Meldung mit der Einstufung „extreme Gefahr“ für den Raum Krefeld ausgesendet, in der vor Brandgasen und Geruchsentwicklung gewarnt wurde.
Zur Brandbekämpfung sind zahlreiche Feuerwehrkräfte im Einsatz, die versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Laut lokalen Berichten müssen Einsatzkräfte Schichten des brennenden Materials abtragen, um an die Glutnester zu gelangen. Es sei noch nicht absehbar, wie lange die Löscharbeiten andauern werden. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet, die Feuerwehr konzentriert sich auf die Eindämmung der Flammen und den Schutz angrenzender Bereiche.
In sozialen Medien berichteten Anwohner über starken Rauchgeruch in weiten Teilen der Stadt, der auch bis in die Innenstadt wahrgenommen wurde. Die Feuerwehr führt fortlaufend Luftmessungen durch und informiert über aktuelle Entwicklungen über Medien und Warnsysteme. Die Lage bleibt dynamisch, und die Einsatzkräfte arbeiten weiterhin an der vollständigen Kontrolle des Brandes.
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