Startseite AllgemeinSchnee erst zum Jahreswechsel möglich: DWD warnt vor markantem Wintereinbruch

Schnee erst zum Jahreswechsel möglich: DWD warnt vor markantem Wintereinbruch

Weihnachten bleibt weitgehend schneefrei, doch zum Jahreswechsel könnte ein markanter Wintereinbruch Deutschland erreichen, warnt der DWD.

von Mike Schwarz
Weihnachten bleibt weitgehend schneefrei, doch zum Jahreswechsel könnte ein markanter Wintereinbruch Deutschland erreichen, warnt der DWD.

In Deutschland bleibt es an den Weihnachtsfeiertagen größtenteils schneefrei, lediglich in höheren Lagen ist etwas Schnee möglich, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf den Deutschen Wetterdienst (DWD). Der DWD kündigt jedoch für die kommende Woche eine Wetterumstellung an: Zum Jahreswechsel sei „ein markanter Wintereinbruch durchaus möglich“, wie Meteorologe Marco Manitta erklärt. Eine östliche Strömung bringt kalte Festlandsluft nach Deutschland und sorgt in den kommenden Tagen für deutlich sinkende Temperaturen.

Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet etabliert sich über dem Nordatlantik zwischen den Britischen Inseln und Island. In Kombination mit tiefem Luftdruck über Skandinavien und Osteuropa ermöglicht diese Konstellation das Vordringen von Polarluft nach Deutschland. Mit der Kaltluft gehen auch Niederschläge einher, die zunehmend bis in tiefe Lagen als Schnee fallen können.

Am Heiligabend hatten Meteorologen vor allem im Süden und in Mittelgebirgslagen vereinzelte Schneefälle von wenigen Zentimetern vorhergesagt. Südlich der Donau und in Bergregionen waren lokal zwischen ein und drei Zentimeter, vereinzelt bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Für die übrigen Weihnachtstage wird für die meisten Regionen weiterhin schneefreies Wetter erwartet.

In der Nacht zum Freitag kühlt die Luft weiter ab. „Verbreitet tritt mäßiger Frost mit Temperaturen zwischen minus eins und minus neun Grad auf. Besonders im Osten ist lokal strenger Frost bis minus zwölf Grad möglich“, so Manitta. Am zweiten Weihnachtstag gelangt zunehmend feuchtere und leicht mildere Luft ins Land, was sich vor allem in zunehmender Bewölkung bemerkbar macht. Während die Mitte und der Süden noch länger von der trockenen Festlandsluft und Sonnenschein profitieren, breiten sich im Norden Hochnebelfelder aus. Örtlich kann es zu Sprühregen kommen, besonders in den Mittelgebirgen besteht stellenweise Glatteisgefahr, da die Temperaturen dort weiterhin im Frostbereich bleiben. Tagsüber liegen die Werte überwiegend im Plusbereich, nachts bleibt es abgesehen vom äußersten Norden frostig.

Zuvor schrieben wir über Frankfurter Weihnachtsmarkt 2025: Öffnungszeiten, Programm und besondere Highlights.

Das könnte dir auch gefallen