Startseite AllgemeinFrancis Buchholz von den Scorpions mit 71 nach Krebs gestorben – Karriere, Hits und Familienleben

Francis Buchholz von den Scorpions mit 71 nach Krebs gestorben – Karriere, Hits und Familienleben

Francis Buchholz, Bassist der Scorpions, stirbt mit 71 nach langem Krebs-Kampf. Seine Familie teilt die Nachricht und Erinnerungen an seine Karriere.

von Mike Schwarz
Francis Buchholz, Bassist der Scorpions, stirbt mit 71 nach langem Krebs-Kampf. Seine Familie teilt die Nachricht und Erinnerungen an seine Karriere.

Francis Buchholz, der frühere Bassist der legendären Rockband Scorpions, ist im Alter von 71 Jahren verstorben, nachdem er lange gegen Krebs gekämpft hatte, berichtet 4thebike.de auf ndr.de. Seine Familie teilte in einem Beitrag mit, dass Buchholz friedlich von der Welt gegangen sei, umgeben von Liebe, und bedankte sich bei allen, die ihn während seiner Krankheit begleitet und unterstützt hätten. „Unsere Herzen sind gebrochen“, hieß es in der Mitteilung, in der die Angehörigen die letzten Monate als besonders schwer, aber von gemeinsamer Fürsorge geprägt beschrieben.

Buchholz wurde am 19. Februar 1954 in Hannover geboren und begann seine musikalische Karriere in der frühen Band Dawn Road, in der unter anderem Uli Jon Roth, Jürgen Rosenthal und Achim Kirschning spielten. Später fusionierte diese Gruppe mit Klaus Meine und Rudolf Schenker zur legendären Besetzung der Scorpions. Als Bassist prägte Buchholz von 1973 bis 1992 maßgeblich den Klang der Band, insbesondere während ihrer kommerziell erfolgreichsten Phase. Sein präziser, energischer und melodischer Stil trug zu Klassikern wie „Rock You Like a Hurricane“ und „Wind of Change“ bei. Höhepunkte seiner Zeit mit der Band waren unter anderem die weltweite Tournee 1984, bei der die Scorpions in großen Venues wie dem Madison Square Garden in New York und in Los Angeles auftraten.

Die Zusammenarbeit mit den Scorpions endete 1992 nach internen Spannungen, die aus Meinungsverschiedenheiten über das Management und die Führung der Band resultierten. Diese Konflikte führten zu gerichtlichen Auseinandersetzungen, die bis vor das Bundesgericht gelangten. Nach seinem Ausstieg arbeitete Buchholz zunächst als Berater und kehrte später zu musikalischen Projekten zurück, darunter Kooperationen mit Michael Schenker und Beiträgen zu Alben wie „Temple of Rock“.

Buchholz hinterlässt seine Ehefrau Hella und drei Kinder. Sein Beitrag zur deutschen Rockmusik und der internationalen Karriere der Scorpions wird als prägend für eine ganze Generation von Musikern und Fans angesehen.

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