Am Freitagmorgen kam es im Nordosten Berlins zu einem Stromausfall, der rund 2.200 Haushalte und 135 Gewerbekunden beeinträchtigte, berichtet 4thebike.de. Betroffen sind die Gebiete zwischen Greifswalder Straße und Landsberger Allee in den Stadtteilen Friedrichshain und Prenzlauer Berg. Laut einem Sprecher des Betreibers Stromnetz Berlin soll die Störung voraussichtlich bis 8:30 Uhr behoben sein. Über die genaue Ursache wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Die betroffenen Haushalte meldeten am Morgen Unterbrechungen bei der Stromversorgung, während zahlreiche Gewerbebetriebe ebenfalls den Betrieb einstellen mussten. Stromnetz Berlin arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen. Anwohner berichteten von eingeschalteten Notstromanlagen und unterbrochenen Verkehrsampeln in der Umgebung.
Bereits zu Jahresbeginn hatte es in Berlin im Südwesten einen großflächigen Stromausfall gegeben, der mehrere Tage anhielt. Die damalige Ursache war ein mutmaßlicher Anschlag auf die Strominfrastruktur, der von linksextremen Gruppen verübt worden sein könnte. Dieses Problem konnte mittlerweile vollständig behoben werden.
Techniker von Stromnetz Berlin überprüfen derzeit die Leitungen in den betroffenen Stadtteilen, um mögliche Folgestörungen auszuschließen. Die Netzbetreiber appellieren an die Bevölkerung, unnötige Stromnutzung zu vermeiden und elektrische Geräte vorübergehend vom Netz zu trennen, um weitere Schäden zu verhindern.
Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass bei längeren Unterbrechungen mobile Servicepunkte eingerichtet werden, um die Versorgung der Haushalte und Unternehmen zu unterstützen. Auch die Feuerwehr ist in Bereitschaft, falls dringende Einsätze durch die Stromunterbrechung erforderlich werden.
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