Die Komplizin des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, hat eine Anhörung im US-Repräsentantenhaus verweigert, bot jedoch an, Präsident Donald Trump zu entlasten, falls dieser sie begnadige, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf . Maxwell, die 2022 wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde, machte nach Angaben des Vorsitzenden des zuständigen Ausschusses, James Comer, von ihrem Recht des fünften Zusatzartikels Gebrauch und beantwortete keine Fragen.
Die Sitzung des Ausschusses fand hinter verschlossenen Türen statt, wobei Maxwell kurz per Video aus dem Gefängnis zugeschaltet wurde. Comer erklärte, dass Maxwell jegliche Fragen verweigere, was für die Ausschussmitglieder „sehr enttäuschend“ sei. Ziel der Befragung war es, Informationen zu den von ihr und Epstein begangenen Verbrechen sowie möglichen Mitverschwörern zu erhalten.
Nach Angaben sowohl demokratischer als auch republikanischer Abgeordneter soll Maxwell angeboten haben, Aussagen zu machen, die sowohl Ex-Präsident Bill Clinton als auch Ex-Außenministerin Hillary Clinton sowie Präsident Trump entlasten würden. Sie habe bekundet, dass keiner von ihnen in Bezug auf ihre Beziehung zu Epstein Fehlverhalten begangen habe. Präsident Trump hatte im Oktober erklärt, er prüfe eine mögliche Begnadigung.
Maxwells Anwälte forderten vorab rechtliche Immunität für ihre Aussage, doch der Kongress lehnte dies ab. Die Anwälte kritisierten das Verfahren als reines politisches Theater unter den gegebenen Umständen.
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