Startseite AllgemeinHamburg ÖPNV am Mittwoch: VHH-Busse eingeschränkt, U-Bahn-Streikzeiten noch unklar

Hamburg ÖPNV am Mittwoch: VHH-Busse eingeschränkt, U-Bahn-Streikzeiten noch unklar

Am Mittwoch fahren VHH-Busse in Hamburg eingeschränkt, U-Bahn-Details fehlen. Ver.di fordert 7,5 % Lohnerhöhung. S-Bahnen und Fähren bleiben verfügbar.

von Mike Schwarz
Am Mittwoch fahren VHH-Busse in Hamburg eingeschränkt, U-Bahn-Details fehlen. Ver.di fordert 7,5 % Lohnerhöhung. S-Bahnen und Fähren bleiben verfügbar.

Im Hamburger Bus- und U-Bahnverkehr kommt es von Dienstag bis Donnerstag zu weiteren Einschränkungen, da die Gewerkschaft ver.di Streiks angekündigt hat, 4thebike.de mit Verweis auf die NDR. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) veröffentlichten am Montag, welche Buslinien am Mittwoch betroffen sein werden. Informationen der Hochbahn über betroffene U-Bahn-Linien liegen bislang noch nicht vor.

Die sogenannten „Wellenstreiks“ sollen laut ver.di dazu dienen, die Auswirkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Die VHH informiert, dass insbesondere im Hamburger Osten sowie in den schleswig-holsteinischen Kreisen Lauenburg und Stormarn mit Einschränkungen im Busverkehr zu rechnen ist.

Betroffene Buslinien werden von der VHH vorab bekannt gegeben, sodass Fahrgäste gegebenenfalls auf die S-Bahnen ausweichen können, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch die Fähren der HADAG verkehren planmäßig. Wann und welche U-Bahn-Linien bestreikt werden, haben ver.di und Hochbahn bisher noch nicht veröffentlicht.

Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die laufenden Tarifverhandlungen. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochbahn. In der vorherigen Verhandlungsrunde legte die Hochbahn nach Angaben der Gewerkschaft kein konkretes Angebot vor. Ein Angebot der VHH sei zwar vorhanden, wird von ver.di jedoch als unzureichend bewertet.

Die Hochbahn kritisierte die angekündigten Streiks als „unnötig und nicht konstruktiv“. Arbeitsdirektorin Saskia Heidenberger erklärte, dass ein vorheriger Streik nicht erforderlich sei, da ein konkreter Verhandlungsfahrplan mit ver.di vereinbart wurde. Die nächsten Verhandlungsrunden sind für den 20. und 24. Februar angesetzt.

Die jüngste Einigung im öffentlichen Dienst der Länder, die am Samstag erzielt wurde, hat keinen Einfluss auf die Tarifverhandlungen im ÖPNV. Der Abschluss betrifft Beschäftigte in Kitas, Unikliniken und Behörden und steht in keinem Zusammenhang mit den aktuellen Streikforderungen im Hamburger Nahverkehr.

Zuvor schrieben wir Einkommensteuerreform 2026: Linnemann fordert 80.000-Euro-Grenze beim Spitzensteuersatz

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