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Trump eröffnet Friedensrat: USA sichern zehn Milliarden Dollar für Gazastreifen zu

Trump eröffnet „Friedensrat“: Milliardenhilfe für Gaza beschlossen, Iran gewarnt, erste Sitzung mit Staats- und Regierungschefs weltweit abgehalten.

von Mike Schwarz
Trump eröffnet „Friedensrat“: Milliardenhilfe für Gaza beschlossen, Iran gewarnt, erste Sitzung mit Staats- und Regierungschefs weltweit abgehalten.

US-Präsident Donald Trump hat die erste Sitzung seines neu gegründeten „Friedensrates“ abgehalten, der weltweite Konflikte lösen soll, berichtete 4thebike.de mit Verweis auf tagesschau. Teilnehmer aus mehreren Staaten diskutierten über die Lage im Gazastreifen; Trump kündigte dabei konkrete finanzielle Hilfen und die Beteiligung von zehn Milliarden Dollar der USA an, zudem äußerte er deutliche Warnungen gegenüber Iran, zitiert aus offiziellen Mitteilungen der US-Regierung.

Die Sitzung wirkte wie eine Mischung aus Wahlkampfveranstaltung und diplomatischem Treffen. Teilnehmer erhielten rote Trump-Mützen, während aus den Lautsprechern Trumps Musikplaylist von Elvis Presley bis zu den Beach Boys spielte. Trump betrat den Raum zum Song „Gloria“ von Laura Branigan und begrüßte die Gäste, die sich bereits für ein Gruppenfoto aufgestellt hatten. In seiner Rede wich der Präsident häufig vom vorbereiteten Text ab, erzählte persönliche Anekdoten, lobte sich selbst und sprach einzelne Gäste direkt an, darunter Gianni Infantino, Präsident der FIFA.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Stabilisierung des Gazastreifens. Nach Angaben Trumps haben mehrere Mitgliedsstaaten seines „Friedensrates“ sieben Milliarden Dollar zugesagt. Die USA steuern zehn Milliarden Dollar bei, die über den „Friedensrat“ verwaltet werden sollen. An der geplanten Stabilisierungstruppe für Gaza haben bisher fünf Staaten ihre Teilnahme zugesagt, Details wurden nicht öffentlich gemacht. Trump betonte, dass sein Gremium nicht nur Länder zusammenbringe, sondern konkrete Lösungen entwickle und umsetze: „Wir haben Lösungen gefunden. Es wird so wenig geredet. Es wird wirklich sehr wenig geredet. Es wird nur gehandelt.“

Für die Arbeit im Gazastreifen verfügt der „Friedensrat“ über ein Mandat des UN-Sicherheitsrates, gültig bis Ende des kommenden Jahres. Trump erklärte, dass das Gremium wie eine Aufsicht über die Vereinten Nationen fungieren werde, um deren Funktionsweise zu stärken und sicherzustellen, dass sie ihr Potenzial voll ausschöpfen. Gleichzeitig deutete er an, dass der „Friedensrat“ in der Lage sei, in bestimmten Bereichen Aufgaben der UN zu übernehmen, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Bezüglich Iran bezeichnete Trump die bisherigen Gespräche als „gut“, machte jedoch klar, dass das Land keine Atomwaffen erhalten werde. Ob ein entsprechender Deal zustande komme, werde sich in etwa zehn Tagen zeigen. Gleichzeitig kündigte er die Ankunft eines zweiten US-Flugzeugträgers im Nahen Osten an, wodurch die größte amerikanische Streitmacht seit dem Irak-Einsatz 2003 in der Region stationiert sein werde. Abschließend bewertete Trump die Sitzung als einen der wichtigsten Tage für alle Anwesenden.

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