Startseite DeutschlandWintereinbruch legt Verkehr in Berlin und Brandenburg lahm: Straßensperrungen und zahlreiche Unfälle

Wintereinbruch legt Verkehr in Berlin und Brandenburg lahm: Straßensperrungen und zahlreiche Unfälle

Wintereinbruch führt in Berlin und Brandenburg zu Sperrungen, Unfällen und Glätte. Temperaturen unter null sorgen deutschlandweit für gefährliche Verkehrsbedingungen.

von Mike Schwarz
Wintereinbruch führt in Berlin und Brandenburg zu Sperrungen, Unfällen und Glätte. Temperaturen unter null sorgen deutschlandweit für gefährliche Verkehrsbedingungen.

Berlin und Brandenburg sind mit typischem Winterwetter in die neue Woche gestartet: Bereits in den frühen Morgenstunden führten plötzlich einsetzender Schneefall, gefrierende Nässe und Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt zu gefährlichen Bedingungen auf vielen Straßen, berichtet 4thebike.de.

Entlang der Oder wurden bis zu drei Zentimeter Neuschnee registriert, was in mehreren Regionen unmittelbare Verkehrsbeeinträchtigungen verursachte. Der Deutsche Wetterdienst gab Werte zwischen minus fünf und minus zwei Grad bekannt, wodurch sich Glätte auf zahlreichen Fahrbahnen bilden konnte. Noch vor Beginn des Berufsverkehrs kam es zu mehreren Verkehrsunfällen, da viele Strecken trotz Streudiensten nur erschwert befahrbar waren. Behörden mahnten zu erhöhter Vorsicht und längeren Fahrzeiten.

In verschiedenen Landkreisen reagierten die Einsatzkräfte auf eine Vielzahl witterungsbedingter Zwischenfälle. Besonders betroffen war die A10 zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck in Richtung Frankfurt (Oder), die nach einem Unfall vollständig gesperrt werden musste. Auch auf der A24 ereignete sich ein schwerer Vorfall: Ein Fahrzeug überschlug sich, beide Insassen wurden verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Kommunen meldeten zahlreiche Straßenabschnitte, auf denen sich noch vor dem großflächigen Einsatz der Räumfahrzeuge Eisflächen gebildet hatten. Autofahrer standen deshalb im Berufsverkehr teils in langen Staus oder wurden durch kurzfristige Verkehrsänderungen ausgebremst.

Das winterliche Wetter machte sich nicht nur im Nordosten bemerkbar. Deutschlandweit meldete der Deutsche Wetterdienst wechselhafte und nasskalte Verhältnisse. In vielen östlichen und nordöstlichen Bundesländern fielen anhaltende Schneeschauer, örtlich auch intensivere Niederschläge. In Ostbayern bestand erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, der regional für nahezu unwetterartige Situationen sorgte. Besonders im Südosten blieb die Lage kritisch, da sich hartnäckige Eisschichten nur schwer beseitigen ließen. Ein breiter Streifen aktiver Wetterfronten zog sich zudem von der Schweiz bis zum Bayerischen Wald und brachte anhaltende Regenfälle, die im Südosten erneut in Eisregen übergingen. Kurzzeitige Auflockerungen im Osten hielten nicht lange an und wurden schnell wieder von dichter Bewölkung abgelöst.

Die Temperaturspanne innerhalb Deutschlands fiel am Montag deutlich aus: Während an der Oder lediglich rund ein Grad erreicht wurde, lagen die Höchstwerte im Raum Aachen bei bis zu acht Grad. Die stark variierenden Werte erschwerten eine zuverlässige Einschätzung der Glättebildung erheblich. Der Wind wehte aus überwiegend südlichen Richtungen schwach bis mäßig und brachte feuchte Luftmassen mit sich, die regional weitere Schneefälle auslösten. Die Meteorologen prognostizierten für die kommenden Stunden ein weiterhin wechselhaftes Wettergeschehen, das sich erst zur Wochenmitte allmählich beruhigen dürfte. Pendler und Berufskraftfahrer wurden aufgefordert, die aktuellen Mitteilungen des Deutschen Wetterdienstes zu beachten und zusätzliche Fahrzeit einzuplanen.

In den kommenden Tagen ist weiterhin mit Glätte zu rechnen, örtlich kann erneut Schneefall auftreten. Die Temperaturen bleiben überwiegend im Minusbereich, weshalb die Straßenverhältnisse vielerorts angespannt bleiben dürften. Nach derzeitigen Prognosen ist erst zur Wochenmitte mit einer spürbaren Wetterberuhigung zu rechnen, weshalb regelmäßige Aktualisierungen der DWD-Warnungen empfohlen werden.

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