Streiks in Berlin am 15. Januar 2026 versetzen die deutsche Hauptstadt bereits in den frühen Morgenstunden in einen absoluten Ausnahmezustand. Die Gewerkschaften haben zu massiven Arbeitsniederlegungen aufgerufen, die den gesamten öffentlichen Nahverkehr sowie wichtige Fernverkehrsverbindungen empfindlich treffen. Pendler müssen sich auf erhebliche Verzögerungen einstellen, da zentrale Knotenpunkte wie der Hauptbahnhof und das Ostkreuz kaum bedient werden. Die Berliner Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn versuchen verzweifelt, Notfahrpläne zu etablieren, doch der Erfolg bleibt bisher überschaubar. Überall in der Stadt bilden sich lange Schlangen an den Taxiständen und vor den Leihrad-Stationen. Besonders kritisch ist die Lage für Schulkinder und Angestellte, die auf die Pünktlichkeit der S-Bahn angewiesen sind. Die politische Debatte über die Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahmen entbrennt parallel dazu in den sozialen Medien mit voller Wucht. Experten raten dringend dazu, nach Möglichkeit im Homeoffice zu bleiben oder das Auto weiträumig zu umfahren. Inmitten dieses Chaos bleibt die Frage nach einer schnellen Einigung am Verhandlungstisch weiterhin völlig ungeklärt, wie 4thebike.de anmerkt.
Welche Linien der S-Bahn und U-Bahn sind konkret betroffen
Der Schienenverkehr in Berlin steht am heutigen Donnerstag fast vollständig still, da die Lokführer und das Werkstattpersonal die Arbeit niedergelegt haben. Betroffen sind alle Linien der S-Bahn, insbesondere die stark frequentierte Stadtbahn sowie der gesamte Ringverkehr der Linien S41 und S42. Während die U-Bahn normalerweise ein Fels in der Brandung ist, kommt es auch hier zu massiven Ausfällen auf den Linien U2, U5 und U8. Fahrgäste berichten von verwaisten Bahnsteigen und digitalen Anzeigen, die lediglich auf den unbefristeten Streik hinweisen. Wer versucht, auf Regionalzüge wie den RE1 oder RB14 auszuweichen, wird ebenfalls enttäuscht, da diese Verbindungen Berlin weiträumig umfahren oder komplett gestrichen wurden. Die Betreiber betonen, dass Sicherheitspersonal vor Ort ist, um überfüllte Bahnsteige zu räumen und Unfälle zu vermeiden. Viele Berliner nutzen nun gezwungenermaßen das Fahrrad, trotz der winterlichen Temperaturen und der unsicheren Radweginfrastruktur.
- S-Bahn Berlin: Alle Linien von S1 bis S9 sind komplett eingestellt
- Regionalbahn: RE1, RE2, RE7 und RB10 verkehren nicht innerhalb des Stadtgebiets
- U-Bahn: Stark eingeschränkter Betrieb auf den Hauptlinien U2 und U8
- Straßenbahn: Die Linien M1, M2 und M4 fahren nur im 20-Minuten-Takt
- Fähren: Der Fährbetrieb in Wannsee bleibt als einzige Verbindung stabil
Es ist ein schwarzer Tag für die Mobilität in unserer Stadt, an dem nichts mehr nach Plan läuft. Viele Menschen sind frustriert, da die Ankündigung sehr kurzfristig erfolgte und kaum Alternativen geplant werden konnten. Dennoch gibt es auch Stimmen, die das Recht auf Arbeitskampf in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit verteidigen. Die Stadtverwaltung bittet alle Bürger um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Es bleibt abzuwarten, ob die Streikmaßnahmen über den heutigen Tag hinaus verlängert werden.

Straßensperrungen und Demonstrationszüge in der Innenstadt
Die Berliner Polizei warnt vor massiven Verkehrsbehinderungen durch angekündigte Demonstrationszüge, die sich durch die Mitte Berlins bewegen werden. Ab 10 Uhr morgens wird die Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und dem Großen Stern für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Auch rund um das Regierungsviertel und die Friedrichstraße ist mit Blockaden zu rechnen, da sich dort verschiedene Protestgruppen zusammenschließen. Autofahrer sollten den Bereich weiträumig über den Stadtring A100 umfahren, obwohl auch dort mit Staus durch erhöhtes Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Polizei rechnet mit mehreren tausend Teilnehmern, die lautstark für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne demonstrieren. Viele Seitenstraßen in Berlin-Mitte werden als Parkzonen für Einsatzfahrzeuge reserviert, was die Parkplatzsuche für Anwohner unmöglich macht. Es wird empfohlen, private Fahrzeuge heute in der Garage zu lassen und auf Fußwege auszuweichen.
| Ort der Sperrung | Dauer der Maßnahme | Grund der Sperrung |
| Straße des 17. Juni | 06:00 bis 20:00 Uhr | Zentrale Kundgebung der Gewerkschaften |
| Unter den Linden | 09:00 bis 15:00 Uhr | Demonstrationszug zum Roten Rathaus |
| Potsdamer Platz | 11:00 bis 16:00 Uhr | Protestaktion vor den Konzernzentralen |
| Friedrichstraße | 08:00 bis 18:00 Uhr | Sicherheitsabsperrungen der Polizei |
| Alexanderplatz | Ganztägig | Versammlung der Servicekräfte |
Die Verkehrsleitung Berlin arbeitet unter Hochdruck daran, den Verkehrsfluss in den Außenbezirken zumindest teilweise aufrechtzuerhalten. Dennoch staut sich der Verkehr bereits jetzt auf der Avus und der B1 bis weit ins Umland zurück. Ein Sprecher der Verkehrsbehörde erklärte, dass man eine solche Ballung von Protesten selten erlebt habe. Die Koordination der verschiedenen Sperrungen stellt die Einsatzkräfte vor eine logistische Herkulesaufgabe. Viele Pendler aus Brandenburg sitzen derzeit in ihren Fahrzeugen fest und erreichen ihre Arbeitsplätze nur mit mehrstündiger Verspätung.

„Ich stehe seit zwei Stunden im Stau und weiß nicht, ob ich es rechtzeitig zur Schicht schaffe“, klagt ein verzweifelter Autofahrer am Ernst-Reuter-Platz.
Die Situation wird durch unangekündigte Spontanproteste an wichtigen Kreuzungen in Kreuzberg und Neukölln zusätzlich verschärft. Einsatzkräfte versuchen, diese Blockaden schnell aufzulösen, um Rettungswege für Krankenwagen und Feuerwehr freizuhalten. Passanten werden gebeten, den Bereich rund um den Checkpoint Charlie zu meiden, da es dort zu Engpässen kommt. Die allgemeine Stimmung in der Stadt ist angespannt, aber weitestgehend friedlich.
Expertenmeinungen und Prognosen zur Dauer des Streiks
Verkehrsexperten äußern sich besorgt über die Auswirkungen dieser Streikwelle auf die lokale Wirtschaft und den Dienstleistungssektor. Dr. Hans Müller vom Institut für Mobilität betont, dass jeder Streiktag Berlin Millionenbeträge kostet und das Vertrauen in den ÖPNV nachhaltig schädigt. Er sieht die Gefahr, dass immer mehr Menschen dauerhaft auf das Auto umsteigen, was die Klimaziele der Stadt gefährdet. Gleichzeitig fordern Arbeitsrechtler ein schnelleres Eingreifen der Politik, um die Tarifparteien wieder an einen Tisch zu bringen. Die Gewerkschaften hingegen signalisieren bisher keine Bereitschaft, die Maßnahmen ohne ein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite einzustellen. Für den morgigen Freitag wird eine leichte Entspannung erwartet, sofern keine weiteren Aufrufe folgen. Dennoch wird es einige Zeit dauern, bis sich der Fahrplan der S-Bahn wieder vollständig normalisiert hat.
- Bleiben Sie nach Möglichkeit im Homeoffice, um den Verkehr zu entlasten
- Nutzen Sie Apps zur Echtzeit-Navigation, um Staus frühzeitig zu umfahren
- Bilden Sie Fahrgemeinschaften mit Kollegen aus Ihrer Nachbarschaft
- Prüfen Sie alternative Routen mit dem Fahrrad oder zu Fuß
- Halten Sie wichtige Termine nach Möglichkeit nur digital ab
Die kommenden Stunden werden entscheidend dafür sein, ob die Stadtverwaltung die Kontrolle über das Verkehrschaos behalten kann. Viele Bürger hoffen auf eine schnelle Lösung, damit der Alltag in der Metropole wieder einkehren kann. Die betroffenen Unternehmen prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen die kurzfristigen Arbeitsniederlegungen. Es bleibt ein Geduldsspiel für alle, die heute in Berlin von A nach B kommen müssen. Wer nicht zwingend reisen muss, sollte den heutigen Tag ruhig angehen lassen.
Zuvor schrieben wir Grüne Woche 2026 Berlin: Junge Landwirte aus Westfalen-Lippe und Naturpark Lüneburger Heide präsentieren moderne Landwirtschaft und interaktive Aktionen
