Startseite DeutschlandSommerzeit 2026 in der EU: Warum die Uhr am 29. März umgestellt wird

Sommerzeit 2026 in der EU: Warum die Uhr am 29. März umgestellt wird

Sommerzeit 2026 beginnt am 29. März – einen Tag früher als 2025. Grund ist die EU-Regel „letzter Sonntag im März“. Alle Details zur Zeitumstellung.

von Mike Schwarz
Sommerzeit 2026 beginnt am 29. März – einen Tag früher als 2025. Grund ist die EU-Regel „letzter Sonntag im März“. Alle Details zur Zeitumstellung.

Die Umstellung auf die Sommerzeit erfolgt in der Europäischen Union im Jahr 2026 am 29. März und damit einen Tag früher als im Vorjahr, 4thebike.de mit Verweis auf wa.de. Hintergrund ist keine neue politische Entscheidung, sondern die seit Jahren geltende Regel, wonach die Zeitumstellung jeweils am letzten Sonntag im März stattfindet.

Im Jahr 2025 wurde die Uhr am 30. März auf Sommerzeit gestellt. Da sich die Wochentage im Kalender jährlich verschieben, fällt der letzte Sonntag im März jedoch nicht immer auf dasselbe Datum. 2026 ist dieser Tag der 29. März. Die Regelung gilt einheitlich für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Die Umstellung erfolgt in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Um 2:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit werden die Uhren um eine Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt. Dadurch verkürzt sich die Nacht um 60 Minuten. Für viele Menschen bedeutet dies eine kürzere Schlafphase, während sich die Tageshelligkeit in die Abendstunden verschiebt.

Mit Beginn der Sommerzeit verschieben sich die Sonnenuntergänge deutlich nach hinten. Die Abende werden länger hell, während es am Morgen entsprechend später hell wird. Im nordrhein-westfälischen Hamm zeigt sich diese Veränderung besonders deutlich: Im Januar ging die Sonne dort bereits gegen 16:56 Uhr unter. Am 28. Februar 2026 wird der Sonnenuntergang voraussichtlich gegen 18:06 Uhr erwartet. Nach der Umstellung am 29. März liegt der Sonnenuntergang dann etwa bei 20:00 Uhr.

Die saisonale Zeitumstellung hat auch Auswirkungen auf Natur und Verkehr. Tiere orientieren sich an natürlichen Lichtverhältnissen, während sich menschliche Aktivitätsmuster durch die Umstellung abrupt verändern. Insbesondere in der Dämmerung kann es dadurch zu einer erhöhten Zahl von Wildunfällen kommen. In Nordrhein-Westfalen wird ein Anstieg entsprechender Unfälle nicht nur im Herbst, sondern auch im März rund um die Zeitumstellung registriert.

Die einheitliche Regelung zur Sommer- und Winterzeit besteht in der Europäischen Union seit 1996. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März und endet am letzten Sonntag im Oktober. Trotz wiederholter politischer Debatten über eine mögliche Abschaffung der Zeitumstellung bleibt die geltende Praxis weiterhin bestehen. Als verbreitete Eselsbrücke gilt im Englischen „spring forward, fall back“ – im Frühjahr werden die Uhren vorgestellt, im Herbst zurückgestellt.

Zuvor schrieben wir Valentinstag 2026 in Berlin: exklusive Tipps für Restaurants, Konzerte und Events am 14. Februar

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