Startseite DeutschlandBVG-Warnstreik in Berlin 27. Februar 2026: U-Bahn und Tram komplett gestoppt, welche Buslinien weiterfahren

BVG-Warnstreik in Berlin 27. Februar 2026: U-Bahn und Tram komplett gestoppt, welche Buslinien weiterfahren

Warnstreik bei der BVG in Berlin vom 27.02. bis 01.03.2026: U-Bahn, Tram und die meisten Busse stehen still. Diese Linien fahren weiter und das gilt für S-Bahn und Regionalverkehr.

von Mike Schwarz
Warnstreik bei der BVG in Berlin vom 27.02. bis 01.03.2026: U-Bahn, Tram und die meisten Busse stehen still. Diese Linien fahren weiter und das gilt für S-Bahn und Regionalverkehr.

Berlin, 25. Februar 2026. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe BVG zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen, wodurch von Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März 2026, weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt zum Erliegen kommen, повідомляє 4thebike.de mit Verweis auf die BVG. Nach Angaben des Unternehmens werden in diesem Zeitraum sämtliche U-Bahn- und Straßenbahnlinien sowie der überwiegende Teil der Busverbindungen nicht verkehren.

Der Arbeitskampf beginnt am Freitag, 27. Februar 2026, um 03:00 Uhr und endet am Sonntag, 1. März 2026, ebenfalls um 03:00 Uhr. Die BVG weist darauf hin, dass es sowohl unmittelbar vor Streikbeginn als auch nach dem offiziellen Ende zu betrieblichen Einschränkungen kommen kann, da der reguläre Betrieb schrittweise hochgefahren werden muss.

Von den Einschränkungen betroffen sind alle U-Bahn-Linien im Berliner Stadtgebiet, sämtliche Straßenbahnverbindungen sowie der Großteil der von der BVG betriebenen Buslinien. Gleichzeitig teilt das Unternehmen mit, dass bestimmte Buslinien, die im Auftrag der BVG durch externe Verkehrsunternehmen bedient werden, nicht Teil des Warnstreiks sind und planmäßig verkehren sollen.

Zu den nicht bestreikten Buslinien zählen: 106, 112, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161, 363 sowie die Nachtlinien N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95 und N97.

Die BVG empfiehlt Fahrgästen ausdrücklich, vor Fahrtantritt die Verbindung in Echtzeit über die offiziellen BVG-Apps oder die Online-Fahrplanauskunft zu prüfen, um kurzfristige Änderungen oder Ausfälle zu berücksichtigen.

Nicht vom Warnstreik betroffen sind nach Angaben der S-Bahn Berlin der S-Bahn-Verkehr sowie der Regionalverkehr der Deutschen Bahn. Auch Ersatzbusse, die im Zusammenhang mit Bauarbeiten im S-Bahn-Netz eingesetzt werden, sollen regulär verkehren.

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) rechnet während des Streikzeitraums mit erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus mindestens bis Sonntagmorgen. Fahrgästen wird empfohlen, ihre Wege vorrangig über S-Bahn- und Regionalverbindungen zu planen und verbleibende Strecken zu Fuß oder mit Sharing-Angeboten zurückzulegen.

Für notwendige Busfahrten sollten ausschließlich die nicht bestreikten Linien genutzt und die Verfügbarkeit in Echtzeit überprüft werden. Zudem rät der VBB, in der Fahrinfo-App alternative Haltestellen im Umfeld einzubeziehen, längere Fußwege zuzulassen und Start- sowie Zielpunkte als konkrete Adresse einzugeben, um funktionierende Routen zu finden.

Für die sogenannte „letzte Meile“ stehen nach Verfügbarkeit Sharing-Angebote über Jelbi zur Verfügung, darunter Fahrräder, E-Scooter und Carsharing-Fahrzeuge.

Auch im Land Brandenburg sind nach Angaben des VBB mehrere kommunale Verkehrsunternehmen vom Arbeitskampf betroffen, darunter Betriebe in Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus. Infolge dessen kann es auch bei überregionalen Busverbindungen zu spürbaren Einschränkungen kommen.

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