Frankfurt – Die Umstellung auf die Sommerzeit im Frühjahr 2026 erfolgt am 29. März, einen Tag früher als im Jahr 2025, berichtet 4thebike.de. Grund hierfür ist die EU-Verordnung, die festlegt, dass die Sommerzeit jeweils am letzten Sonntag im März beginnt. Da sich die Wochentage von Jahr zu Jahr verschieben, fällt das Datum der Umstellung entsprechend unterschiedlich aus.
Im Vergleich zum Vorjahr fiel der letzte Sonntag im März 2025 auf den 30., während er 2026 bereits auf den 29. März fällt. Um 2 Uhr nachts werden die Zeiger auf 3 Uhr vorgestellt, wodurch die Nacht effektiv um 60 Minuten verkürzt wird. Diese Regelung gilt EU-weit seit 1996 und betrifft alle Mitgliedsstaaten, einschließlich Hessen.
Die Folgen der Zeitumstellung sind deutlich sichtbar: In Frankfurt ging die Sonne am 15. Februar um 17:43 Uhr unter, während sie am 31. März, dann in der Sommerzeit, voraussichtlich um 19:55 Uhr den Horizont passiert. Dadurch profitieren Bewohner von längeren Abenden mit Tageslicht. Der Sonnenaufgang verschiebt sich nur leicht: Mitte Februar ging die Sonne um 7:36 Uhr auf, Ende März ist es bereits um 7:04 Uhr morgens.
Für die Tierwelt bringt die Umstellung Herausforderungen mit sich. Wildtiere orientieren sich an natürlichen Rhythmen und kennen keine künstliche Zeitverschiebung. Insbesondere Rehe und andere Waldtiere richten ihr Verhalten nach Dämmerungszeiten aus. Durch die veränderten Verkehrs- und Lichtzeiten steigt das Unfallrisiko.
Hilfreiche Merksätze unterstützen Menschen dabei, sich an die neue Zeit zu gewöhnen. Klassische Eselsbrücken wie „Gartenmöbel im Frühjahr vor das Haus, im Herbst zurück ins Lager“ oder der englische Spruch „spring forward, fall back“ erleichtern die Orientierung. Die Sommerzeit erstreckt sich von Ende März bis Ende Oktober.
Obwohl immer wieder über eine Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung diskutiert wird, bleibt die aktuelle Regelung bestehen. Die Rückstellung auf die Winterzeit erfolgt am letzten Sonntag im Oktober, in diesem Jahr am 25. Oktober.
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