Artemis 2 Mission markiert den historischen Moment, auf den die Welt seit über 50 Jahren gewartet hat. Das amerikanische Raumschiff Orion ist erfolgreich vom Cape Canaveral in Florida gestartet. An Bord befinden sich vier mutige Astronauten, die Kurs auf den Erdtrabanten nehmen. Die schwere Trägerrakete SLS hob pünktlich um 18:35 Uhr am 1. April ab. Millionen Menschen verfolgten das Spektakel live über den offiziellen YouTube-Kanal der NASA. Es ist der erste bemannte Flug zum Mond seit dem Ende des Apollo-Programms im Jahr 1972. Dieser Flug testet die Grenzen der modernen Technik im tiefen Weltraum. Die Reise gilt als Generalprobe für die künftige Landung von Menschen auf der Mondoberfläche. Alle Details zum Start und der Flugroute präsentiert die Redaktion 4thebike.de auf NASA.
Die Besatzung von Orion und die technischen Details des Starts
Die Auswahl der Crew für diese Reise erfolgte nach strengsten Kriterien der NASA. Kommandant Reid Wiseman leitet das Team bei diesem riskanten Unternehmen im All. An seiner Seite fliegt der erfahrene Pilot Victor Glover das moderne Raumfahrzeug. Die Missionsspezialisten Christina Koch und Jeremy Hansen komplettieren das internationale Team an Bord. Christina Koch hält bereits Rekorde für den längsten Aufenthalt einer Frau im Weltraum. Jeremy Hansen vertritt bei dieser Mission die kanadische Weltraumbehörde CSA. Der Start verlief ohne technische Zwischenfälle unter optimalen Wetterbedingungen in Florida. Die Triebwerke der SLS-Rakete erzeugten den nötigen Schub für das Verlassen der Erdatmosphäre.
Hier finden Sie die wichtigsten Eckdaten zur aktuellen Mondmission:
- Startzeitpunkt: 18:35 Uhr am 1. April (Ostküstenzeit der USA).
- Trägersystem: Space Launch System (SLS) in der schwersten Konfiguration.
- Besatzungsstärke: 4 Personen (3 US-Amerikaner, 1 Kanadier).
- Ziel: ein Vorbeiflug an der Rückseite des Mondes.
- Maximale Entfernung: 7500 Kilometer von der Mondoberfläche entfernt.
- Flugdauer: insgesamt 10 Tage bis zur Rückkehr zur Erde.
- Landung: eine Wasserung im Pazifischen Ozean ist geplant.
Die Astronauten überwachen während der gesamten Zeit die kritischen Lebenserhaltungssysteme der Kapsel. Jedes Manöver wird vom Kontrollzentrum in Houston bis auf die Sekunde genau gesteuert. Die Kommunikation erfolgt über das Deep Space Network der NASA rund um den Globus. Nach dem Erreichen der Umlaufbahn wird die Orion-Kapsel von der Oberstufe getrennt. Danach beginnt die mehrtägige Reise durch das Vakuum in Richtung Mondschwerefeld.
Missionsziele und der Flugplan durch den tiefen Weltraum
Das Hauptziel von Artemis 2 ist die umfassende Prüfung aller Systeme unter Realbedingungen. Die NASA möchte sicherstellen, dass die Technik für längere Aufenthalte im All bereit ist. Während des Fluges führt die Besatzung zahlreiche wissenschaftliche Experimente zur Strahlung durch. Orion wird den Mond einmal komplett umkreisen, ohne dabei direkt zu landen. Der geplante Abstand von 7500 Kilometern ermöglicht detaillierte Aufnahmen der Kraterlandschaften. Diese Daten dienen der Vorbereitung für die spätere Artemis 3 Mission. Die Sicherheit der Menschen hat bei jedem Schritt der Operation oberste Priorität.
Die folgende Übersicht zeigt die Verteilung der Aufgaben während der Mission:
| Phase der Mission | Hauptaufgabe der Crew | Dauer der Phase |
| Startphase | Überwachung der Triebwerkssysteme | 8 Minuten |
| Erdorbit | Systemcheck und Ausrichtung der Antennen | 24 Stunden |
| Transit zum Mond | Durchführung medizinischer Tests | 4 Tage |
| Mondumkreisung | Navigation und Fotodokumentation | 2 Tage |
| Rückkehrflug | Vorbereitung auf den Wiedereintritt | 3 Tage |
Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gilt als eine der schwierigsten Phasen des Fluges. Die Kapsel erreicht dabei Geschwindigkeiten von über 40000 Kilometern pro Stunde. Ein massiver Hitzeschild schützt die Astronauten vor den extremen Temperaturen beim Abstieg. Fallschirme bremsen das Modul kurz vor dem Aufprall auf dem Wasser ab. Spezialschiffe der US-Marine warten bereits im Zielgebiet auf die Ankunft der Kapsel. Der Erfolg dieser Mission ebnet den Weg für eine dauerhafte Basis am Südpol des Mondes.
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