Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit muss sich möglicherweise einer Lungentransplantation unterziehen, da sich ihr chronischer Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hat, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf spiegel. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon kämpft seit Jahren mit einer seltenen Form der Lungenfibrose, die zu Vernarbungen in der Lunge und Atemnot führt.
In einem Interview mit dem Fernsehsender NRK erklärte Mette-Marit: „Ich hatte immer gehofft, dass wir die Krankheit mit Medikamenten in Schach halten können. Jetzt hat sich mein Zustand schneller verschlechtert, als erwartet.“ Kronprinz Haakon, 52, der während des Interviews an ihrer Seite saß, ergänzte, dass es äußerlich oft den Eindruck erwecke, es gehe ihr gut, die Symptome jedoch zunehmend belastender würden. Angehörige bemerkten, dass die Prinzessin weniger Energie habe und gesundheitliche Probleme plötzlich auftreten könnten.
Are Martin Holm, Leiter der Lungenklinik am Universitätsklinikum Oslo, erklärte, dass man sich auf eine mögliche Transplantation vorbereite. Mette-Marit werde auf die Warteliste gesetzt, sobald ihre Lebenserwartung eingeschränkt sei. „Eine Transplantation dient der Lebensrettung“, sagte Holm. Die Kronprinzessin befinde sich derzeit noch nicht an diesem Punkt, doch die Krankheit sei tödlich, und die medizinische Vorsorge sei erforderlich.
Die 52-Jährige benötige zunehmend Ruhe, angepasstes Training und Erholung, äußerte das Königshaus. Gleichzeitig habe Mette-Marit den starken Wunsch, weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen. Deshalb werde ihr Programm so angepasst, dass sich ihre Gesundheit und ihre offiziellen Pflichten bestmöglich vereinbaren ließen.
Mette-Marit hatte im Oktober 2018 öffentlich bekanntgegeben, an dieser seltenen Lungenerkrankung zu leiden. In der Vergangenheit musste sie bereits mehrfach Termine absagen oder krankheitsbedingt pausieren, zuletzt auch im März 2025 bei der Leipziger Buchmesse.
Zuvor schrieben wir über „Miss Jamaica“ stürzt bei „Miss Universe“ von der Bühne – kämpft um ihr Leben
