Der amerikanische Schauspieler James Ranson, bekannt aus „Es: Kapitel Zwei“ und der Serie „The Wire“, ist im Alter von 46 Jahren gestorben, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf Variety. Laut Angaben der Medien wurde die Leiche des Schauspielers am 19. Dezember 2025 in seinem Haus in Los Angeles gefunden, nachdem die Polizei auf einen Notruf reagierte.
Nach ersten Ermittlungen der Gerichtsmediziner des Bezirks Los Angeles deutet vieles darauf hin, dass die Todesursache Selbstmord war. Bei der Untersuchung des Tatorts wurden keine Hinweise auf Fremdverschulden gefunden. Weitere Details zu den Umständen des Todes wurden bisher nicht veröffentlicht. Die Motive für diese Tat sind weiterhin unbekannt.
James Ranson erlangte breite Bekanntheit durch seine Rolle als Chester „Ziggy“ Sobotka in der HBO-Serie „The Wire“, in der er in der zweiten Staffel auftrat. Darüber hinaus spielte er den Corporal Josh Ray Person in der Miniserie „Generation Kill“, die dem Irakkrieg gewidmet ist.
Einem größeren Publikum war Ranson auch als erwachsener Eddie Kaspbrak in dem Film „Es: Kapitel Zwei“ bekannt. Weitere seiner Arbeiten umfassen die Filme „Sinister“, „Sinister 2“, „The Black Phone“, „What We Found“ und „V/H/S/85“. Insgesamt umfasst seine Filmografie über 70 Rollen.
James Ranson wurde 1979 in Baltimore geboren. Er besuchte das Carver Center for Arts and Technology in Maryland und studierte Filmkunst in New York. In seiner Jugend erlebte der Schauspieler eine schwierige Phase mit Drogenabhängigkeit, die er jedoch Mitte der 2000er Jahre überwinden konnte und seine Karriere stabil fortsetzte.
Im Jahr 2021 sprach Ranson öffentlich über traumatische Erlebnisse in seiner Kindheit und über sexuellen Missbrauch, den er als Jugendlicher erfahren hatte. Er hinterlässt seine Ehefrau und einen Sohn.
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