Claudia Wacker, langjährige Betreiberin des Studentenclubs „Das Ding“ am Hohenstaufenring, äußert deutliche Kritik an der Stadt Köln und deren mangelhafter Kommunikation bezüglich der Planungen für das Kwartier Latäng während des Straßenkarnevals, berichtet 4thebike.de auf t-online.de. Wacker betont, dass es bisher keine Gespräche zwischen Verwaltung und Clubbesitzern gegeben habe und die Informationen zur Organisation lediglich vage durchgesickert seien.
In einem Video auf der Facebookseite des Clubs beklagt Wacker, dass das Partyviertel auch in dieser Karnevalssession wieder „abgesperrt wie Fort Knox“ werde, inklusive strenger Eingangskontrollen und eingeschränktem Zugang. Die Stadt Köln habe weder konkrete Pläne noch Ideen, um das Feiern in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Eine Bühne oder andere Angebote für die Feiernden auf der Zülpicher Straße gibt es auch in diesem Jahr nicht. Dies kritisieren Anwohner und Geschäftsleute, da gerade junge Karnevalisten den Stadtteil stark frequentieren. Nach dem 11.11. dürfen die Feiernden auf der Straße nur herumstehen und trinken, so Wacker.
Besonders problematisch sei laut Wacker die fehlende Rückmeldung der Stadtverwaltung. Auf eine freundliche E-Mail, in der sie ihr Bedauern über die Situation am 11.11. äußerte, habe sie bisher keine Antwort erhalten. Die Sicherheitslage während des Sessionsauftakts sei angespannt gewesen: Zahlreiche Karnevalisten hätten die Zülpicher Straße aus Sorge um ihre Sicherheit verlassen, da die Kontrollen an den Eingängen nicht funktionierten. Eine Besserung sei in diesem Jahr nicht zu erwarten.
Für die kommenden Karnevalstage kündigt Wacker an, dass „Das Ding“ erstmals Vorverkaufstickets anbieten wird. Hintergrund ist die Entscheidung der Stadt am 11.11., nur noch Besucher mit Tickets in die Sperrzone zu lassen – eine Maßnahme, die zuvor nicht kommuniziert worden sei. Wacker bezeichnete dies als „unfassbar respektlos und unverschämt“. Bislang hat die Stadt Köln keine offiziellen Angaben zum Sicherheitskonzept für den Start des Straßenkarnevals am 12. Februar gemacht.
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