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Bremer Hauptbahnhof evakuiert nach Bombendrohung – Züge stundenlang umgeleitet

Bremer Hauptbahnhof nach Bombendrohung evakuiert, Züge umgeleitet, Polizei findet keine Sprengstoffe. Auch Augsburg betroffen, Ermittlungen laufen.

von Mike Schwarz
Bremer Hauptbahnhof nach Bombendrohung evakuiert, Züge umgeleitet, Polizei findet keine Sprengstoffe. Auch Augsburg betroffen, Ermittlungen laufen.

Am Mittwoch, den 4. März 2026, musste der Bremer Hauptbahnhof nach einer Bombendrohung stundenlang geräumt werden. Alle Fahrgäste und Besucher verließen das Gebäude, der gesamte Zugverkehr kam zum Erliegen. Die Polizei durchsuchte das Areal mit einem Spezialroboter und mehreren Polizeihunden, nachdem ein unbekannter Anrufer gegen 12:45 Uhr behauptet hatte, Sprengstoff im Bahnhof deponiert zu haben, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf Bild. Die Sicherheitskräfte überprüften gründlich alle Bereiche des Bahnhofs, konnten jedoch keine Sprengmittel finden, und der Betrieb wurde am Nachmittag wieder aufgenommen, mit zahlreichen Fahrplananpassungen und Umleitungen.

Der Vorfall löste umfangreiche Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat aus. Neben strafrechtlichen Konsequenzen müssen die Täter mit Kostenübernahmen für den Polizeieinsatz rechnen, zusätzlich drohen mögliche zivilrechtliche Forderungen. Die Bombendrohung führte zu massiven Einschränkungen im Zugverkehr in Norddeutschland: Alle Züge, die planmäßig in Bremen halten sollten, wurden umgeleitet, Hunderte von Fahrgästen waren betroffen. Auch Stunden nach der Räumung kam es zu Verspätungen in der Umgebung des Hauptbahnhofs.

Parallel zu Bremen war auch der Hauptbahnhof in Augsburg betroffen. Kurz nach dem Drohanruf aus Bremen erhielt die Polizei in Augsburg ebenfalls eine Bombendrohung. Mit einem Großaufgebot evakuierte die Polizei alle Fahrgäste und Passanten, durchsuchte das Bahnhofsgebäude, die Bahnsteige und Gleisanlagen mithilfe von Polizeihunden. Auch in Augsburg wurde kein Sprengstoff gefunden. Der Zugverkehr konnte dort gegen 15:00 Uhr wieder aufgenommen werden. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Drohungen besteht, ist derzeit noch unklar.

Zuvor schrieben wir über KVB-Warnstreik Köln 6. März 2026: Stadtbahnen und Busse fallen aus, S-Bahnen fahren weiter

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