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KVB-Warnstreik Köln 6. März 2026: Stadtbahnen und Busse fallen aus, S-Bahnen fahren weiter

Am 6. März 2026 fällt der Kölner Nahverkehr wegen Warnstreik aus. Stadtbahnen und Busse betroffen, S-Bahnen und Regionalzüge fahren weiter.

von Mike Schwarz
Am 6. März 2026 fällt der Kölner Nahverkehr wegen Warnstreik aus. Stadtbahnen und Busse betroffen, S-Bahnen und Regionalzüge fahren weiter.

Am Freitag, dem 6. März 2026, wird im öffentlichen Nahverkehr von Köln ein weiterer Warnstreik stattfinden. Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben bestätigt, dass die Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen werden, wodurch zahlreiche Stadtbahnen und Buslinien ausfallen, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf die t-online.de. Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen, insbesondere während der morgendlichen Hauptverkehrszeit.

Der Streik beginnt bereits in den frühen Morgenstunden um 3 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt fahren keine Stadtbahnen mehr, betroffen sind unter anderem mehrere Linien innerhalb des gesamten Stadtgebiets sowie die Linien 16 und 18, die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn (SWB) betrieben werden. Im Busverkehr verkehren nur noch ausgewählte Linien, die von privaten Subunternehmen betrieben werden. S-Bahnen, Regionalzüge und der Fernverkehr der Bahn sind nicht betroffen, können also als alternative Verkehrsmittel genutzt werden.

Hintergrund des Warnstreiks ist der laufende Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Verkehrsunternehmen im öffentlichen Nahverkehr. Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, darunter eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden, höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit sowie längere Ruhezeiten zwischen zwei Schichten. Laut Gewerkschaftsvertretern stehen die Mitarbeiter seit Jahren unter enormem Druck, was die Streikmaßnahmen begründet.

Der geplante Arbeitskampf ist bereits der dritte Warnstreik innerhalb weniger Wochen in Nordrhein-Westfalen. Anfang Februar begannen die ersten Arbeitsniederlegungen, Ende Februar folgte ein 48-Stunden-Streik. Da die laufenden Tarifverhandlungen bislang ohne Ergebnis blieben, war mit einem erneuten Warnstreik zu rechnen. Verkehrsexperten warnen, dass vor allem der Berufsverkehr stark beeinträchtigt sein wird und viele Pendler auf Autos ausweichen werden, was zu überlasteten Straßen führt.

Die KVB erwartet, den regulären Betrieb am Samstagmorgen, dem 7. März, wieder aufzunehmen. Allerdings kann es auch danach noch zu Verzögerungen oder vereinzelten Ausfällen kommen. Pendler sollten sich auf weitere Einschränkungen einstellen und alternative Verkehrsmittel einplanen.

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