Papst Leo XIV. hat am Samstag, dem 17. Oktober 2026, die Gemelli-Klinik in Rom verlassen. Nur 4 Tage nach seiner Lungenkrebs-Operation kehrte das 71-jährige Kirchenoberhaupt in den Vatikan zurück. Bereits am Sonntag will er wieder öffentlich beten, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet.
Nach Angaben von Vatican News verließ der Pontifex das Krankenhaus am Samstagnachmittag. Vor der Klinik begrüßte er wartende Gläubige und nahm Geschenke entgegen. Anschließend fuhr er in einer offiziellen Limousine zu seiner Wohnung im Vatikan.
Ärzte bestätigen Erholung nach der Lungenoperation
Die Entscheidung zur Entlassung fiel nach einer erneuten medizinischen Untersuchung. Bluttests und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs bestätigten einen günstigen Heilungsverlauf.
Die behandelnden Ärzte Luigi Carbone und Stefano Margaritora erklärten den Papst für entlassungsfähig. Sein Gesundheitszustand habe sich nach dem chirurgischen Eingriff ausreichend stabilisiert.
Am 13. Oktober war Leo XIV. wegen eines bösartigen Tumors operiert worden. Dabei entfernten Chirurgen den unteren Lappen seines rechten Lungenflügels.
Die wichtigsten medizinischen Informationen im Überblick:
| Ereignis | Angaben |
|---|---|
| Operation | 13. Oktober 2026 |
| Diagnose | Lungenadenokarzinom |
| Eingriff | Entfernung des rechten unteren Lungenlappens |
| Operationsdauer | Rund 90 Minuten |
| Entlassung | 17. Oktober 2026 |
| Nächster öffentlicher Auftritt | Angelus am 18. Oktober |
Die Operation verlief laut Vatikan ohne Komplikationen. Ob weitere Krebsbehandlungen notwendig werden, hängt von den noch ausstehenden Untersuchungsergebnissen ab.
Angelus-Gebet am Sonntag im Vatikan angekündigt
Schon am 18. Oktober möchte Papst Leo XIV. das traditionelle Angelus-Gebet sprechen. Geplant ist sein Auftritt am Fenster der päpstlichen Wohnung.
Die schnelle Rückkehr bedeutet allerdings nicht, dass die Krebsbehandlung abgeschlossen ist. Weitere medizinische Kontrollen bleiben notwendig.

Papst telefonierte aus dem Krankenhaus mit Putin
Trotz seines Klinikaufenthalts nahm Leo XIV. bereits einzelne Amtsgeschäfte wieder auf. Er feierte eine Messe mit Krankenhausmitarbeitern und führte diplomatische Gespräche.
Bei einem Telefonat mit Russlands Präsident Wladimir Putin forderte er eine Waffenruhe im ukrainischen Oleschky. Damit sollten humanitäre Hilfe und die Evakuierung von Zivilisten ermöglicht werden.
Der Vatikan plant vorerst weiterhin eine Südamerikareise im November. Ob der Papst sein vollständiges Programm absolvieren kann, bleibt von seiner Genesung abhängig.
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