ie Bundeswehr hat beim Gemeinschaftsunternehmen KNDS und dem Rüstungskonzern Rheinmetall insgesamt 200 neue Schützenpanzer des Typs „Puma“ geordert, um ihre militärische Ausrüstung zu stärken, berichtet 4thebike.de.
Die Auslieferung der ersten Schützenpanzer ist für Mitte 2028 geplant. Der Umsatz aus diesem Auftrag des Gemeinschaftsunternehmens PSM wird zur Hälfte zwischen Rheinmetall in Düsseldorf und KNDS in München aufgeteilt. Bereits im Mai 2023 hatte die Bundeswehr einen ersten Rahmenvertrag mit PSM über die Lieferung von 50 Puma-Schützenpanzern abgeschlossen, der nun erweitert wurde.
Der Auftrag ist Teil eines umfassenden Rüstungspakets, das der Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Insgesamt bewilligten die Abgeordneten rund 50 Milliarden Euro für Rüstungsaufträge, darunter allein 20 Milliarden Euro für Bekleidung und persönliche Ausrüstung der Bundeswehr.
Unterdessen meldet die Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS einen bedeutenden Auftrag für Torpedos der Bundeswehr. Mit dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr wurde ein Rahmenvertrag über die Lieferung von Schwergewichtstorpedos für die U-Boote der Klasse 212 CD abgeschlossen, teilte das Unternehmen mit. Michael Ozegowski, Vizepräsident der TKMS-Sparte Atlas Elektronik, bezeichnete den Auftrag als den bislang größten Torpedo-Auftrag in der Unternehmensgeschichte. Über Auftragswert und Volumen wurde Stillschweigen vereinbart. Die Deutsche Marine hat insgesamt sechs U-Boote der Klasse 212 CD bei TKMS bestellt, weitere sechs Einheiten gehen nach Norwegen.
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