Feuerwerksfans in Deutschland müssen sich dieses Jahr bis zum 29. Dezember gedulden, bevor Raketen, Batterien und Böller in Supermärkten und Discountern erhältlich sind, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf Merkur. Anders als in den Vorjahren beginnt der Verkauf nicht bereits am 28. Dezember, sondern folgt der üblichen gesetzlichen Vorgabe. Die Verzögerung ist keine neue Einschränkung, sondern die Rückkehr zur regulären Praxis.
Nach deutschem Recht dürfen Feuerwerkskörper der Klasse II, zu denen klassische Raketen, Batterien und Böller gehören, drei Tage vor Silvester verkauft werden. Fallen diese drei Tage auf einen Sonntag, gilt eine Sonderregelung, und der Verkauf startet bereits am 28. Dezember – so war es 2023 und 2024 der Fall. Silvester 2025 fällt auf einen Mittwoch, der 29. Dezember ist ein Montag, daher beginnt der Verkauf regulär erst am 29.12.2025.
Die großen Discounter wie ALDI, LIDL und Kaufland haben ihre Silvester-Prospekte bereits online gestellt. Sie bieten auch in diesem Jahr wieder Raketen-Sets, Knallpakete und Batterien an. Besonders wer auf große Effekte und spektakuläre Feuerwerke setzt, sollte direkt am ersten Verkaufstag einkaufen, da die Highlights meist schnell ausverkauft sind. Mit den Prospekten können Interessierte ihren Einkauf planen und gezielt nach den bevorzugten Feuerwerksartikeln suchen.
Die Frage nach Online-Bestellungen von Silvesterfeuerwerk beschäftigt viele Verbraucher jedes Jahr. In Deutschland dürfen Privatpersonen Feuerwerkskörper der Klasse II ausschließlich im stationären Handel erwerben. Der Online-Verkauf ist ausschließlich Gewerbekunden vorbehalten. Einige Shops bieten Vorbestellungen für Privatkunden an, die Auslieferung erfolgt jedoch erst ab dem 29. Dezember. Kinderfeuerwerk und Tischfeuerwerk können hingegen ganzjährig online bestellt werden.
Die Ausgaben für Feuerwerkskörper in Deutschland belaufen sich jährlich auf über 100 Millionen Euro. Von Januar bis September 2025 wurden mehr als 42.400 Tonnen Feuerwerkskörper importiert, die überwiegend in der Silvesternacht gezündet werden. Dies entspricht einem Anstieg von über 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Diskussion um Lärm und Umweltbelastung nimmt weiter zu: Über zwei Millionen Menschen haben bereits eine Petition für ein bundesweites Böllerverbot unterzeichnet. Dennoch bleibt privates Feuerwerk für Silvester 2025 erlaubt.
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