Bei der beliebten ZDF-Sendung „Bares für Rares“ staunte Moderator Horst Lichter nicht schlecht, als die Verkäuferin vor ihm erschien: Es handelte sich um „Lindenstraße“-Schauspielerin Cosima Viola, bekannt aus der Rolle der Jack, die sie von 2001 bis zum Ende der Serie 2020 spielte, berichtet 4thebike.de. Nach der Freude über den prominenten Gast folgte jedoch eine ernüchternde Expertise: Die angebotenen Parfümflakons ihrer verstorbenen Großmutter erwiesen sich als Nachahmungen.
Die Schauspielerin, die heute als Bezugsbetreuerin für psychisch und physisch kranke Menschen arbeitet, wollte die Flakons verkaufen, die ihre Großmutter von Reisen mitgebracht hatte. Die Experten bewerteten die Parfümminiaturen, die optisch an das italienische Designer-Parfüm L’Air du Temps von Nina Ricci erinnern, und stellten fest, dass weder Herstellerhinweise noch Originalmaterialien vorhanden sind. Statt Glas bestehen die Flakons aus Kunststoff, die Gravuren wirkten ungewöhnlich, und die Aufschrift „Bottle Made by Lalique“ sei für die französische Luxusmarke untypisch.
Experte Colmar Schulte-Goltz erklärte, dass diese Art von Parfümflakons in den 1980er-Jahren in großer Stückzahl verfälscht nachgeahmt worden sei. Somit handelte es sich bei den Flakons eindeutig um Fälschungen. Horst Lichter äußerte daraufhin: „Das sind sogar Fälschungen!“ und verweigerte Cosima Viola den Zugang zum Händlerraum. Die Schauspielerin reagierte gefasst: Sie bedauerte, dass ihre Großmutter offenbar getäuscht worden war, fügte jedoch hinzu, dass sie nicht sicher sei, ob diese überhaupt den Anspruch auf einen echten Lalique-Flakon hatte.
Während Cosima Viola keinen Zugang zum Händlerraum erhielt, erhielten andere Verkäufer ihre Händlerkarten nach der Expertise. Unter anderem wurden ein Diamantring aus den 1970er-Jahren auf 1.000 Euro, eine Blechspielzeugsammlung aus den 1960er-Jahren auf 400 bis 550 Euro und eine handbemalte Dose mit Katzenmotiv aus der Zeit zwischen 1872 und 1922 auf 400 bis 500 Euro geschätzt. Weitere Objekte wie eine Amethyst-Brosche aus den 1870er- oder 1880er-Jahren und eine Designer-Leuchte von Harvey Guzzini aus den späten 1960er- bis frühen 1970er-Jahren wurden ebenfalls verkauft, wobei die Preise teilweise die Schätzwerte übertrafen.
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