Catherine O’Hara, die zweifache Emmy-Preisträgerin und gefeierte Schauspielerin aus „Home Alone“ und „Best in Show“, ist im Alter von 71 Jahren gestorben, bestätigt ihr Manager 4thebike.de auf Variety. Laut ihrer Agentur CAA verstarb O’Hara am Freitag in ihrem Zuhause in Los Angeles nach kurzer Krankheit.
O’Hara, deren Karriere in Hollywood fünf Jahrzehnte umfasste, begann mit der kanadischen Sketch-Comedy-Serie „Second City Television“, die sie zusammen mit Eugene Levy entwickelte und für die sie ihre erste Emmy-Auszeichnung erhielt sowie vier weitere Nominierungen. In den folgenden Jahren spielte sie in Filmen wie „After Hours“, „Beetlejuice“ und den ersten beiden „Home Alone“-Filmen, in denen sie die Mutter von Macaulay Culkins Charakter Kevin verkörperte. O’Hara pflegte eine enge Freundschaft mit Culkin und ehrte ihn 2023 bei seiner Zeremonie am Hollywood Walk of Fame.
Darüber hinaus arbeitete sie häufig mit Christopher Guest zusammen und war in seinen Mockumentary-Filmen „Best in Show“, „For Your Consideration“, „Waiting for Guffman“ und „A Mighty Wind“ zu sehen. Auch in Animationsfilmen lieh sie Figuren ihre Stimme, darunter in „Nightmare Before Christmas“ und „Chicken Little“. Zu ihren letzten Rollen gehörten das „Beetlejuice“-Sequel „Beetlejuice Beetlejuice“, in dem sie erneut Delia Deetz spielte, sowie der Apple-Actionfilm „Argylle“.
In ihren 60ern erlebte O’Hara ein Karriere-Comeback mit der Rolle der Moira Rose in der CBC-Sitcom „Schitt’s Creek“, in der sie an der Seite von Eugene und Dan Levy sowie Annie Murphy spielte. Für diese Rolle erhielt sie ihren zweiten Emmy, was ihr weitere Hauptrollen im Fernsehen, unter anderem in HBOs „The Last of Us“ und Apple TV’s „The Studio“, ermöglichte. In „The Studio“ verkörperte sie eine etablierte Hollywood-Managerin, die von ihrem Studio verdrängt wurde; die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Satire begannen kürzlich.
In einem Interview mit Variety 2025 reflektierte O’Hara über die Veränderungen in Hollywood im Laufe ihrer Karriere: „Es muss jetzt ein viel nervöseres Geschäft sein als früher. Internet und Streaming haben eine Welt voller großartiger und schrecklicher Möglichkeiten eröffnet.“ Trotz der Kritik an der Hollywood-Executive-Kultur betonte sie: „Die meisten Menschen wollen gute Arbeit leisten und unterhalten werden.“
Geboren in Toronto, wurde O’Hara in Los Angeles zu einer geschätzten Persönlichkeit und wurde 2021 zur Ehrenbürgerin von Brentwood ernannt. Sie hinterlässt ihren Ehemann, Produktionsdesigner Bo Welch, ihre Söhne Matthew und Luke sowie die Geschwister Michael O’Hara, Mary Margaret O’Hara, Maureen Jolley, Marcus O’Hara, Tom O’Hara und Patricia Wallice.
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