Am 28. Februar fand die Musikveranstaltung Brit Awards 2026 erstmals außerhalb Londons in der Co-op Live Arena in Manchester statt, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf Brit Awards. Die diesjährige Zeremonie brachte zahlreiche Überraschungen und ehrte Künstler aus Großbritannien und international.
Olivia Dean war die herausragende Gewinnerin des Abends und erhielt vier Trophäen, darunter „Künstlerin des Jahres“, „Popkünstlerin des Jahres“, „Song des Jahres“ für das Duett „Rein Me In“ mit Sam Fender und „Album des Jahres“ für The Art of Loving. Bei der Annahme des Preises für ihr Album erklärte Dean: „Dieses Album handelt einfach von Liebe und von gegenseitiger Zuneigung in einer Welt, die derzeit so lieblos erscheint.“ Sie gewann in allen Kategorien, in denen sie nominiert war, und übertraf damit praktisch sich selbst in der Kategorie „Song des Jahres“, in der sie zusätzlich mit ihrem Solo-Track Man I Need vertreten war.

Sam Fender, der trotz der Niederlage in der Kategorie „Album des Jahres“ triumphierte, wurde als bester alternativer/rock-Künstler ausgezeichnet. Dies ist seine dritte Auszeichnung in dieser Kategorie nach 2022 und 2025. Mark Ronson erhielt die Ehrung für seinen herausragenden Beitrag zur Musik und präsentierte ein Medley seiner Hits zusammen mit Ghostface Killah und Dua Lipa. Dabei erinnerte er an Amy Winehouse und betonte: „Die Musik, die ich mit Amy gemacht habe, ist der Grund, warum jeder weiß, wer ich bin, daher schätze ich ihre Stimme, ihr Talent und unsere Verbindung sehr.“
Die posthume Auszeichnung für das Lebenswerk ging an Ozzy Osbourne, die von seiner Frau Sharon entgegengenommen wurde. Sie bezeichnete ihn als „authentisch, begabt, absolut unvorhersehbar, wild und einen wahren Künstler“.
Weitere Preisträger des Abends waren Wolf Alice als „Band des Jahres“, Rosalía als „Internationaler Künstler des Jahres“, Geese als „Internationale Band des Jahres“, Bruno Mars & ROSÉ für den internationalen Song APT, Lola Young als „Durchbruch des Jahres“, PinkPantheress als „Produzent des Jahres“ und Noel Gallagher als „Songwriter des Jahres“. Kritikerwahl ging an Jacob Alon, der beste Hip-Hop/Grime/Rap-Künstler war Dave, Sault gewann als bester R&B-Künstler und Fred again..Skepta & PlaqueBoyMax wurden für das beste Dance-Performance ausgezeichnet.
Im Vergleich zum Vorjahr, in dem Taylor Swift mit The Life of a Showgirl ihre Vormachtstellung in den Album-Charts bestätigte, erreichte der K-Pop-Bereich erstmals die Spitze der Single-Charts. Der globale Hit des Jahres laut IFPI war der Song APT, der über 2,3 Milliarden Streams erzielte und als erster nicht-englischsprachiger Titel die Spitze der weltweiten Jahrescharts erreichte.
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