Startseite Hi-TechNeuer Dacia Striker: Kombi im C-Segment mit Hybridtechnik und möglichem Allrad ab 2026

Neuer Dacia Striker: Kombi im C-Segment mit Hybridtechnik und möglichem Allrad ab 2026

Dacia kündigt mit dem Striker einen neuen Lifestyle-Kombi im Bigster-Format an. Hybridtechnik, mögliches Allrad-System und Premiere im März 2026.

von Mike Schwarz
Dacia kündigt mit dem Striker einen neuen Lifestyle-Kombi im Bigster-Format an. Hybridtechnik, mögliches Allrad-System und Premiere im März 2026.

Der Automobilhersteller Dacia bereitet die Einführung eines neuen Modells vor, das die Produktpalette im C-Segment erweitern soll. Der neue Dacia Striker wird als Lifestyle-Kombi im Format des SUV-Modells Bigster entwickelt und soll 2026 als weiteres Spitzenmodell der Marke auf den Markt kommen, berichtet 4thebike.de auf  auto-motor-und-sport.de. Das Fahrzeug entstand intern lange unter dem Projektnamen C-Neo und wird künftig gemeinsam mit dem Dacia Bigster die obere Modellklasse der Marke bilden.

Mit dem Striker verfolgt Dacia ein anderes Fahrzeugkonzept als bei seinen bisherigen Modellen. Während der Bigster als klassischer SUV positioniert ist, soll der neue Striker mehrere Karosserieformen miteinander verbinden. Der Hersteller beschreibt das Modell als Kombination aus Kombi, Crossover und Fließheckfahrzeug. Gleichzeitig wird das Fahrzeug so ausgelegt, dass es auch auf unbefestigten Straßen eingesetzt werden kann. Damit will Dacia ein Fahrzeug anbieten, das sowohl Alltagstauglichkeit als auch eine gewisse Geländetauglichkeit verbindet.

Die Modellbezeichnung folgt der bekannten Namensstrategie der Marke. Bereits bestehende Modelle wie Dacia Duster, Dacia Jogger und Dacia Bigster enden ebenfalls auf die Buchstabenfolge „-er“. Der neue Name Striker soll diese Linie fortsetzen und das Fahrzeug eindeutig als Teil der bestehenden Modellfamilie erkennbar machen. Der Begriff „Strike“ stammt aus dem Bowling und beschreibt einen Wurf, bei dem alle Pins mit einem Versuch umgeworfen werden. Diese Bezeichnung soll symbolisieren, dass das Modell mit seinem Konzept und seinem Preis-Leistungs-Verhältnis eine möglichst breite Käuferschicht ansprechen soll.

Konkrete technische Daten will Dacia erst im März 2026 veröffentlichen. Der Hersteller plant, das endgültige Design des Modells am 10. März zu präsentieren. Erste Informationen deuten jedoch darauf hin, dass der Striker eine Länge von rund 4,60 Metern erreichen wird und damit im stark umkämpften europäischen C-Segment antritt. Damit liegt das Fahrzeug in einer Größenklasse, in der zahlreiche Kompakt-SUV und Kombimodelle konkurrieren.

Das Karosseriedesign unterscheidet sich deutlich von traditionellen Kombis. Die Fahrzeugform kombiniert eine leicht erhöhte Bodenfreiheit mit einer dynamischen Silhouette. Eine ansteigende Seitenlinie führt in ein kombitypisches Heck mit schräg stehender Heckscheibe. Dadurch entsteht eine Form, die teilweise an sogenannte Shooting-Brake-Modelle erinnert. Gleichzeitig bleibt die Karosserie flacher als bei klassischen SUV-Fahrzeugen.

An der Front übernimmt der Striker die aktuelle Designsprache der Marke. Charakteristisch sind die Y-förmigen LED-Leuchten, die bereits bei der dritten Generation des Dacia Duster sowie beim Bigster eingesetzt werden. Zusätzlich unterstreichen eine erhöhte Bodenfreiheit sowie integrierte Dachreling-Elemente den Outdoor-Charakter des Fahrzeugs.

Im Innenraum setzt der Hersteller auf ein Konzept, das auf praktischen Nutzen ausgerichtet ist. Anders als der Dacia Jogger wird der Striker ausschließlich als Fünfsitzer angeboten. Gleichzeitig soll das Modell im Vergleich zu Jogger oder Sandero mit einer umfangreicheren Ausstattung erhältlich sein. Brancheninformationen zufolge könnten unter anderem elektrisch verstellbare Sitze, ein holografisches Display oder ein Panoramadach zur optionalen Ausstattung gehören.

Durch die Kombination aus längerer Karosserie und vergleichsweise hoher Dachlinie sollen großzügige Platzverhältnisse im Innenraum entstehen. Passagiere sollen sowohl im Bein- als auch im Kopfbereich mehr Raum zur Verfügung haben. Gleichzeitig wird erwartet, dass das Kofferraumvolumen über dem Niveau vieler klassischer Kompaktfahrzeuge liegen wird.

Technisch basiert der neue Striker auf der aktuellen Generation der CMF-B-Plattform der Renault Group. Diese Architektur bildet inzwischen die Grundlage für zahlreiche Modelle des Konzerns und wird auch beim Dacia Duster sowie beim Bigster eingesetzt. Durch die gemeinsame Plattform lassen sich Entwicklungs- und Produktionskosten reduzieren, da viele technische Komponenten identisch verwendet werden können.

Ein zentrales Element der Antriebspalette soll ein neuer Hybridantrieb mit einer Leistung von etwa 155 PS sein. Nach ersten Angaben kann dieses System im WLTP-Fahrzyklus bis zu 60 Prozent der Fahrzeit elektrisch zurücklegen. Der Hybridantrieb arbeitet mit einem Doppelkupplungsgetriebe und soll eine Kombination aus niedrigem Kraftstoffverbrauch und komfortablem Fahrverhalten ermöglichen.

Neben diesem Vollhybridsystem plant Dacia weitere Motorvarianten. Dazu gehören moderne Benzinmotoren, Mildhybrid-Antriebe mit 48-Volt-Technologie sowie LPG-Versionen. Flüssiggas-Modelle haben traditionell eine wichtige Rolle im Dacia-Programm und werden in vielen europäischen Märkten angeboten. Insgesamt wird für den Striker ein Leistungsspektrum von etwa 130 bis 155 PS erwartet.

Eine zusätzliche technische Option könnte ein Allradsystem mit elektrischer Hinterachse sein. Bei diesem Konzept treibt ein Verbrennungsmotor die Vorderräder an, während ein Elektromotor die Hinterräder unterstützt. Dadurch lässt sich ein Allradantrieb ohne klassische Kardanwelle realisieren. Gleichzeitig kann diese Lösung die Traktion verbessern und den Energieverbrauch reduzieren.

In dieser Variante könnte der Striker zudem eine Anhängelast von bis zu 1,5 Tonnen erreichen. Dieser Wert ist insbesondere für Kunden relevant, die Anhänger, Wohnwagen oder Sportausrüstung transportieren möchten.

Die Entwicklung des Modells zeigt auch die Plattformstrategie der Renault Group. Ein großer Teil der Fahrzeuge der Marke Dacia basiert inzwischen auf der CMF-B-Architektur, die jährlich in mehreren hunderttausend Fahrzeugen eingesetzt wird. Durch die hohe Produktionsmenge können Entwicklungskosten reduziert werden. In Kombination mit dem sogenannten Design-to-Cost-Prinzip, schlanken Produktionsprozessen und kurzen Lieferketten soll diese Strategie weiterhin vergleichsweise niedrige Verkaufspreise ermöglichen.

Die Markteinführung des Dacia Striker ist für das Jahr 2026 geplant. Die offizielle Präsentation des endgültigen Designs soll am 10. März erfolgen. Beim Preis wird erwartet, dass der neue Lifestyle-Kombi leicht oberhalb des Dacia Bigster positioniert wird. Während der Bigster derzeit mit einem Einstiegspreis von rund 23.990 Euro angekündigt ist, könnte der Striker bei etwa 25.000 Euro beginnen.

Zuvor schrieben wir über Neuigkeiten zu GPT-5.3 Instant: OpenAI optimiert ChatGPT für Websuche und kreatives Schreiben

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