Nordmazedonien wird Gastgeber des Kinder-Eurovision Song Contests 2026, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf Eurofestival News. Während Frankreich den Kinder-Eurovision Song Contest 2025 gewann – vertreten durch die elfjährige Sängerin Lou Deleuze mit dem Lied „Ce Monde“ – verpflichten die Regeln des Wettbewerbs die Gewinnernation nicht zur Ausrichtung im Folgejahr. Die ehemalige jugoslawische Republik erklärte sich bereit, den Wettbewerb 2026 zu veranstalten, in der Hoffnung, damit den Weg für eine Rückkehr zum Erwachsenen-Eurovision Song Contest zu ebnen, an dem Nordmazedonien seit 2022 nicht teilnimmt, als Andrea Koevska mit „Circles“ das Halbfinale nicht überstand. Zudem hat Nordmazedonien bislang noch nie einen Eurovision Song Contest ausgerichtet.
Obwohl die Französin Lou Deleuze mit „Ce Monde“ 2025 triumphierte, sind die Kinder-Eurovision-Regeln anders als beim Erwachsenenwettbewerb: Der Sieg verpflichtet den nationalen Sender nicht zur Austragung des nächsten Wettbewerbsjahres. Nordmazedonien nutzte diese Gelegenheit, um erstmals den Kinder-Contest zu hosten. Offizielle Vertreter betonten auf der Abschluss-Pressekonferenz in San Marino, dass die Veranstaltung sowohl kulturell als auch organisatorisch ein Meilenstein für das Land sei. Die Vorbereitungen sollen bereits im Frühsommer 2026 beginnen, mit besonderem Fokus auf moderne Bühnentechnik und die Integration internationaler Delegationen.
Die nordmazedonische Teilnahme am Erwachsenen-Eurovision Song Contest endete 2022, nachdem Andrea Koevska mit ihrem Song „Circles“ das Halbfinale nicht überstand. Experten gehen davon aus, dass die Austragung des Kinder-Events dem Land neue Chancen eröffnet, internationale Aufmerksamkeit zu gewinnen und Erfahrungen für eine mögliche Rückkehr zum Erwachsenenwettbewerb zu sammeln. Gleichzeitig wird der Wettbewerb 2026 als Plattform gesehen, junge Talente zu fördern und das kulturelle Erbe Nordmazedoniens zu präsentieren.
Der Kinder-Eurovision Song Contest 2026 soll in der Hauptstadt Skopje stattfinden. Die Veranstaltung wird voraussichtlich Delegationen aus rund 15 bis 20 Ländern begrüßen, wobei organisatorische Herausforderungen wie Sicherheitskonzepte und Übertragungslogistik priorisiert werden. Medien berichten, dass das nordmazedonische Rundfunkunternehmen MRT eng mit internationalen Partnern zusammenarbeitet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
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