Nutzer des Messaging-Dienstes Telegram melden in mehreren Ländern erhebliche Ausfälle, die den Versand von Nachrichten, das Hochladen von Mediendateien sowie die Ansicht von Chats beeinträchtigen, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf erste Meldungen der Plattform Downdetector. Nach Angaben des Analyseportals kommen Beschwerden aus verschiedenen europäischen Staaten, darunter auch aus der Ukraine, sowie aus den Vereinigten Staaten, und betreffen sowohl private als auch berufliche Nutzer, die auf stabile Kommunikation angewiesen sind.
Die Daten von Downdetector zeigen, dass etwa 36 % der gemeldeten Probleme den mobilen Telegram-Client betreffen, 17 % die Web-Version und 20 % die Bearbeitungsfunktion für Nachrichten. Besonders auffällig ist, dass die Zahl der Meldungen im Verlauf des Nachmittags sprunghaft anstieg. Bereits am Vortag, dem 11. März, hatten Nutzer ab etwa 14:00 Uhr von ähnlichen Ausfällen berichtet, was auf eine wiederkehrende Störung innerhalb von 24 Stunden hinweist, so Downdetector weiter.
Der Ausfall scheint geografisch weit gestreut zu sein, wobei die meisten Meldungen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, der Ukraine sowie den USA stammen. Betroffene Nutzer berichten von Verzögerungen beim Empfang und Versand von Textnachrichten, beim Laden von Fotos und Videos sowie gelegentlichen Unterbrechungen bei Gruppen-Chats. Telegram selbst hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu den Ursachen der Störung veröffentlicht.
Technische Experten vermuten, dass die Probleme auf Serverüberlastungen oder kurzfristige Netzwerkunterbrechungen zurückzuführen sein könnten. Für Nutzer bedeutet dies vorübergehende Einschränkungen in der alltäglichen Nutzung des Messengers, insbesondere bei geschäftlichen Anwendungen oder bei der Nutzung der Plattform als primäres Kommunikationsmittel.
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