Startseite NachrichtenErneut Todesfälle durch Riesenwellen auf Teneriffa: Drei Menschen sterben

Erneut Todesfälle durch Riesenwellen auf Teneriffa: Drei Menschen sterben

Auf Teneriffa sind erneut Menschen von Riesenwellen ins Meer gerissen worden. Drei Tote und drei Verletzte, Behörden warnen vor extremen Wellen.

von Mike Schwarz
Auf Teneriffa sind erneut Menschen von Riesenwellen ins Meer gerissen worden. Drei Tote und drei Verletzte, Behörden warnen vor extremen Wellen.

Auf der spanischen Insel Teneriffa sind erneut Menschen durch massive Riesenwellen ums Leben gekommen. Laut Angaben der Behörden starben am Sonntagnachmittag zwei Männer und eine Frau, als das Naturschwimmbecken Isla Cangrejo im Westen der Insel von extrem hohen Wellen getroffen wurde, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf die Tagesschau. Drei weitere Personen wurden verletzt, unter den Opfern sollen Touristen aus Italien und der Slowakei sein.

Bereits vor rund einem Monat hatten ähnliche Unglücke auf Teneriffa mehrere Menschen das Leben gekostet. Damals waren insbesondere die Strände von Puerto de la Cruz und andere Orte im Norden der Insel betroffen. Die erneuten Vorfälle unterstreichen die Gefahr, die von den starken Wellen an den Küsten ausgeht.

Riesenwellen sind an den Vulkaninseln der Kanaren keine Seltenheit. Auch in diesem Fall hatten die Behörden vor hohen Wellen gewarnt, doch einige Besucher wurden von den Wassermassen erfasst. Mehrere Personen konnten sich aus eigener Kraft wieder ans Ufer retten. Rettungskräfte standen an der Küste bereit, um schnell Hilfe zu leisten.

Das Naturschwimmbecken Isla Cangrejo wird auf der offiziellen Website der Kanarischen Regionalregierung als „ein natürliches Schwimmbecken in einer schönen Ecke der Küste“ beschrieben, das durch eine Betonmauer Schutz vor Wellen bietet und „einen ruhigen Ort zum Schwimmen und Sonnenbaden für die ganze Familie“ darstellt. Gleichzeitig wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Flut und starkem Wellengang besondere Vorsicht geboten ist.

Die Behörden betonen, dass Besucher die Warnungen ernst nehmen und sich während extremer Wetterlagen von gefährlichen Küstenbereichen fernhalten sollten. Die Ermittlungen zu den Unglücken dauern an, während Rettungsteams die Sicherheitsvorkehrungen an den Küsten weiter verstärken.

Zuvor schrieben wir über Starmer will engere EU-Beziehungen: Trotz Rhetorik bleiben die Brexit-„roten Linien“ bestehen.

Das könnte dir auch gefallen