US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten das Weiße Haus die „Patrioten-Spiele“ veranstalten wird. An diesem Wettbewerb sollen junge Athleten aus jedem Bundesstaat und US-Territorium teilnehmen, berichtet 4thebike.de mit Bezug auf CNN.
Trump erklärte: „Im Herbst werden wir die ersten ‚Patrioten-Spiele‘ der Geschichte durchführen – beispiellose viertägige Sportevents, bei denen die besten Athleten der Oberstufe teilnehmen – ein Junge und ein Mädchen aus jedem Bundesstaat und Territorium. Aber ich verspreche: Es wird keinen Mann im Frauensport geben. Sie werden alles sehen, außer das.“
In sozialen Medien wurden die geplanten Wettbewerbe bereits kritisiert und mit den „Hunger Games“ verglichen – der populären Filmreihe nach dem dystopischen Roman, in dem Kinder gezwungen werden, in Arenen gegeneinander zu kämpfen.
Bereits bei der Ankündigung im Juli hatte Trump angekündigt, dass die Spiele im Fernsehen übertragen werden. Die Moderation übernimmt demnach Gesundheitsminister Robert F. Kennedy.
Darüber hinaus erinnerten Nutzer in den sozialen Medien daran, dass das US-Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) zuvor über ein Reality-Show-Konzept nachgedacht hatte, bei dem Einwanderer um die US-Staatsbürgerschaft wetteifern. Diese Idee stammte laut Medienberichten vom Produzenten Rob Vorsoff, selbst Einwanderer aus Kanada. Vorsoff betonte damals, dass es sich nicht um „Hunger Games“ für Einwanderer handeln werde.
Bereits zuvor hatte die Trump-Administration angekündigt, ein MMA-Duell (Mixed Martial Arts, UFC) direkt auf dem Gelände des Weißen Hauses auszurichten. Ursprünglich war der Kampf zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeit am 4. Juli 2026 geplant, wurde jedoch aufgrund der Vielzahl an Veranstaltungen auf Juni vorgezogen.
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