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USA starten Angriff auf Venezuela: Präsident Maduro gefangen genommen und wegen Drogen angeklagt

Die USA greifen Venezuela an, nehmen Präsident Maduro fest und erheben Drogen- und Waffenanklagen. Caracas erlebt schwere Explosionen und nationalen Ausnahmezustand.

von Mike Schwarz
Die USA greifen Venezuela an, nehmen Präsident Maduro fest und erheben Drogen- und Waffenanklagen. Caracas erlebt schwere Explosionen und nationalen Ausnahmezustand.

Die Vereinigten Staaten haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau gefangen genommen und gleichzeitig einen „groß angelegten“ Militärschlag gegen das Land durchgeführt, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf BBC.

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Maduro und seine Frau in New York wegen Drogen- und Waffenvergehen angeklagt worden seien und „die volle Härte der amerikanischen Justiz auf amerikanischem Boden in amerikanischen Gerichten“ zu erwarten hätten. Der US-Außenminister Marco Rubio äußerte, dass nach diesem Schlag zunächst keine weiteren Aktionen gegen Venezuela geplant seien, wie ein republikanischer Senator angab. In Reaktion darauf rief Venezuela den nationalen Notstand aus und bezeichnete die Aktion als „äußerst schwerwiegende militärische Aggression“. Augenzeugen in Caracas berichteten der BBC von massiven Explosionen und Rauchwolken über der Stadt.

Die Operation folgt auf Wochen zunehmender Spannungen, da Trump den Druck auf Maduro sukzessive verstärkte. Bei der Militäraktion wurden die venezolanischen Streitkräfte trotz Bereitschaft „komplett überwältigt und schnell neutralisiert“, wie Trump betonte. Kein US-Soldat kam zu Schaden, und es wurde keine Ausrüstung verloren. Trump behauptete, dass die US-Streitkräfte bereits 97 % der über See eingeführten Drogen gestoppt hätten, und machte Maduro für einen Großteil des Drogenhandels verantwortlich.

Trump erklärte zudem, dass die USA die Kontrolle über Venezuela übernehmen würden, „bis zu einem sicheren, angemessenen und gerechten Übergang“ der Macht. Er kündigte an, dass US-Unternehmen die venezolanische Ölindustrie wieder aufbauen und Einnahmen für das Land generieren würden. Außerdem sei die US-Regierung bereit, im Bedarfsfall eine zweite, „viel größere“ Offensive durchzuführen.

Die Aktion, die in der Hauptstadt Caracas durchgeführt wurde, zielte auf eine stark befestigte militärische Einrichtung ab. Während des Einsatzes wurden die Lichter der Stadt abgeschaltet, um die Expertise der US-Streitkräfte zu nutzen. Maduro und seine Frau stehen nun vor der amerikanischen Justiz wegen einer „Kampagne des tödlichen Narco-Terrorismus“ gegen die Vereinigten Staaten und deren Bürger. Trump lobte die „schnelle, präzise und kompetente“ Durchführung der Operation durch hochqualifizierte US-Truppen in Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden.

Zuvor schrieben wir über Starkes Erdbeben erschüttert Südmexiko und unterbricht Pressekonferenz der Präsidentin.

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