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Streiks in Berlin: welche Kitas, Behörden und Bildungseinrichtungen schließen am 15. Januar 2026

Streiks in Berlin am 15. Januar 2026 führen zu Schließungen von Kitas, Schulen und Ämtern. Erfahren Sie hier alles über den Stillstand im öffentlichen Dienst Berlins

von Mike Schwarz
Streiks in Berlin am 15. Januar 2026 führen zu Schließungen von Kitas, Schulen und Ämtern. Erfahren Sie hier alles über den Stillstand im öffentlichen Dienst Berlins

Streiks in Berlin am 15. Januar 2026 legen das öffentliche Leben in der deutschen Hauptstadt nahezu vollständig lahm. Die Gewerkschaften haben die Beschäftigten im öffentlichen Sektor und in staatlichen Einrichtungen zu massiven Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sind vor allem Kindertagesstätten, Schulen, Universitäten sowie die Berliner Bezirksämter. Eltern müssen sich auf geschlossene Türen einstellen, während Studenten vor verriegelten Hörsälen stehen werden. In den Verwaltungen der Stadt wird der Dienstbetrieb auf ein Minimum reduziert sein. Die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und Lohnerhöhungen treffen auf eine angespannte politische Haushaltslage. Dieser Donnerstag markiert einen Höhepunkt in der aktuellen Tarifauseinandersetzung des öffentlichen Dienstes. Die Auswirkungen auf den Alltag der Berliner Bürger sind bereits in den frühen Morgenstunden deutlich spürbar, wie die Redaktion von 4thebike.de anmerkt.

Massive Einschränkungen in der Kinderbetreuung und Bildung

Die Streikmaßnahmen treffen die empfindlichsten Bereiche der städtischen Infrastruktur mit voller Härte und Entschlossenheit. Besonders die städtischen Kitas der Eigenbetriebe bleiben am 15. Januar weitgehend geschlossen oder bieten nur Notbetreuungen an. Eltern wurden bereits Tage im Voraus gebeten, alternative Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu organisieren. Auch an den Berliner Schulen fällt der Unterricht in vielen Jahrgangsstufen aufgrund der Arbeitsniederlegungen aus. Lehrkräfte und pädagogisches Personal solidarisieren sich mit den Forderungen nach einer Entlastung im Arbeitsalltag. An den Universitäten bleiben Bibliotheken und Prüfungsämter geschlossen, was den akademischen Betrieb erheblich stört. Die Gewerkschaftsführer betonen, dass dieser Schritt notwendig sei, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.

  • Städtische Kitas (Eigenbetriebe Nordost, Südwest, Mitte) bleiben komplett geschlossen.
  • Schulen führen keinen regulären Unterricht durch, Notfallpläne greifen nur bedingt.
  • Universitätsverwaltungen und Bibliotheken stellen den Dienstbetrieb vollständig ein.
  • Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks bleiben am Streiktag dunkel.
  • Pädagogische Ergänzungskräfte im Ganztagsbereich nehmen flächendeckend am Ausstand teil.

Die Situation für Familien ist prekär, da die kurzfristige Organisation privater Betreuung oft scheitert. Viele Arbeitgeber in Berlin zeigen sich kulant und ermöglichen ihren Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice. Dennoch bleibt die Belastung für alle Beteiligten an diesem Streiktag außergewöhnlich hoch. Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung des Konflikts, sollten die Verhandlungen scheitern. Die Gewerkschaften zeigen sich jedoch entschlossen, ihre Ziele durchzusetzen.

Streiks in Berlin: welche Kitas, Behörden und Bildungseinrichtungen schließen am 15. Januar 2026

Behörden im Ausnahmezustand und geschlossene Bezirksämter

Auch die Berliner Bezirksämter und die allgemeine Verwaltung sind massiv von den Streiks am 15. Januar betroffen. Wer einen Termin beim Bürgeramt oder im Standesamt hatte, muss mit Absagen oder langen Wartezeiten rechnen. Die Verwaltung steht in vielen Stadtteilen wie Mitte, Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg nahezu still. Dokumente können nicht bearbeitet werden, und telefonische Erreichbarkeiten sind auf ein Minimum reduziert. Besonders betroffen sind Dienstleistungen wie die Passbeantragung oder die Anmeldung eines neuen Wohnsitzes. Die Beschäftigten fordern eine deutliche Anpassung der Gehälter an die gestiegenen Lebenshaltungskosten in der Hauptstadt.

EinrichtungStatus am 15. Januar 2026Erwartete Einschränkung
BürgerämterGeschlossenKeine Bearbeitung von Meldeangelegenheiten
StandesämterNotdienstNur unaufschiebbare Termine möglich
BibliothekenGeschlossenKein Leihbetrieb und keine Rückgabe
GrünflächenämterStreikKeine Pflegearbeiten im Stadtgebiet
SozialämterEingeschränktLange Wartezeiten bei Beratungen

Die Verzögerungen in den Behörden werden laut Experten noch mehrere Tage nach dem Streik spürbar sein. Viele Termine müssen mühsam neu koordiniert und in den kommenden Wochen nachgeholt werden. Dies belastet die ohnehin schon unterbesetzten Abteilungen der Berliner Verwaltung zusätzlich massiv. Dennoch ist die Streikbereitschaft unter den Angestellten des Landes Berlin so hoch wie lange nicht mehr.

„Ohne eine spürbare Gehaltserhöhung wird der Fachkräftemangel in Berlins Verwaltungen zur dauerhaften Katastrophe für die Bürger.“ – Zitat eines Gewerkschaftsvertreters.

„Der Frust in den Ämtern ist greifbar, da die Arbeitslast ständig steigt, aber die Wertschätzung fehlt“, erklärt eine langjährige Verwaltungsangestellte aus Neukölln. Diese Stimmung spiegelt sich in der hohen Beteiligung an den heutigen Kundgebungen wider.

Streiks in Berlin: welche Kitas, Behörden und Bildungseinrichtungen schließen am 15. Januar 2026

Die Perspektive der Bürger und Experten zum Streiktag

Die Meinungen der Berliner Bevölkerung zu den massiven Streikmaßnahmen sind geteilt und führen zu hitzigen Diskussionen. Während viele Eltern Verständnis für die Situation der Erzieher aufbringen, wächst der Unmut über den Organisationsaufwand. Wirtschaftsexperten weisen darauf hin, dass Streiks im öffentlichen Dienst die Produktivität der gesamten Stadt kurzfristig mindern. Dennoch gilt das Streikrecht als hohes Gut, das die Basis für faire Tarifverhandlungen bildet. Eine Einigung am Verhandlungstisch scheint zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch in weiter Ferne zu liegen. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Politik bereit ist, auf die Forderungen einzugehen.

Zuvor schrieben wir Warnstreik im öffentlichen Dienst Berlin und Brandenburg 2026: Tausende Mitarbeitende fordern 7 % mehr Gehalt, Schulen und Kitas betroffen

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