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Schwerer Lkw-Unfall bei Eichenbühl: 26.000 Liter Blutwasser müssen abgepumpt werden

Lkw kippt bei Eichenbühl um: 26.000 Liter Blutwasser müssen abgepumpt werden. Fahrer unverletzt, Straße gesperrt, Unfallursache wird untersucht.

von Mike Schwarz
Lkw kippt bei Eichenbühl um: 26.000 Liter Blutwasser müssen abgepumpt werden. Fahrer unverletzt, Straße gesperrt, Unfallursache wird untersucht.

Ein Lastwagen mit 26.000 Litern Blutwasser ist am Freitagmorgen bei Eichenbühl im Landkreis Miltenberg umgekippt, nachdem der Fahrer einem roten Auto ausgewichen war, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf t-online. Der Fahrer blieb unverletzt, die Schlachtflüssigkeit trat zunächst nicht aus, sodass eine größere Umweltgefahr vorerst ausgeschlossen ist.

Der Unfall ereignete sich gegen 7:30 Uhr auf der Staatsstraße 521 zwischen Eichenbühl und Riedern. Die Straße an der bayerisch-hessischen Grenze wurde vollständig gesperrt. Um 8:35 Uhr konnte zunächst eine Spur wieder freigegeben werden, die vollständige Freigabe wird voraussichtlich erst am späten Nachmittag möglich sein, da die gesamte Ladung abgepumpt werden muss, bevor der Lkw wieder aufgerichtet werden kann, wie eine Polizeisprecherin t-online erklärte.

Nach Angaben der Polizei verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, nachdem er einem entgegenkommenden roten Auto ausgewichen war. Dabei habe er das Steuer nach links herumgerissen, woraufhin der Lkw in den Straßengraben geriet und umkippte. Die Gründe, warum das rote Auto auf der falschen Fahrspur unterwegs war, sind noch unklar. Der Fahrer des roten Fahrzeugs blieb am Unfallort und wartete auf das Eintreffen der Polizei; seine Angaben lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor.

Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufwendig. Zuerst muss das gesamte Blutwasser aus dem Tank abgepumpt werden. Anschließend soll ein Kran das Fahrzeug wieder aufrichten. Blutwasser fällt beim Schlachten von Tieren an, ist meist sehr hell und wird unter anderem in der Tierfutterproduktion weiterverarbeitet.

Zuvor schrieben wir Explosionen in Utrecht: Vier Verletzte und eingestürzte Gebäude in der Innenstadt

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