Das israelische Militär hat nach Beginn der offenen Feindseligkeiten mit dem Iran am 28. Februar 2026 insgesamt 3 400 Ziele innerhalb iranischer Staatsgrenzen angegriffen, meldet 4thebike.de mit Verweis auf WSJ.
Die Luftwaffe habe dabei strategische Einrichtungen in verschiedenen Regionen des Irans getroffen und damit die seit Tagen anhaltende militärische Offensive weiter ausgeweitet.
Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums hat die Armee darüber hinaus mehr als 110 Drohnen abgefangen und eine beträchtliche Anzahl von Objekten der libanesischen schiitischen Bewegung Hisbollah ins Visier genommen oder zerstört. In diesem Zusammenhang erklärte das Militär, rund 600 Anlagen der Hisbollah in Libanon angegriffen und rund 200 Kämpfer getötet zu haben.
Die Einsätze bestand vornehmlich aus Luftangriffen, bei denen der israelischen Armee zufolge vor allem militärische Infrastruktur, Waffenlager, Kommandoposten und Einrichtungen im Zusammenhang mit Verteidigungs- und Angriffskapazitäten im Iran im Visier waren. Die Angriffe auf Ziele iranischer Einrichtungen seien in mehreren Wellen erfolgt und seien Teil einer intensiven militärischen Kampagne, die seit Ende Februar anhält.
Die Verteidigungsbehörden in Jerusalem betonten, dass alle Angriffe gezielt gegen Einrichtungen des Islamischen Revolutionsgarden-Korps (IRGC) und andere militärische Ziele gerichtet seien; diese würden nach Einschätzung israelischer Militärplaner direkt in die koordinierte Tätigkeit zur Bedrohung des israelischen Staatsgebiets eingebunden sein.
In Libanon setzte Israel seine militärischen Aktionen gegen die Hisbollah fort. Offizielle Vertreter berichteten, dass in mehreren Gebieten gezielt Einrichtungen und Infrastrukturen dieser Gruppierung angegriffen worden seien, was zu massiven Zerstörungen in verschiedenen Sektoren geführt habe.
Israels Bilanz der Luftangriffe und Abfangaktionen spiegelt die sich verschärfende Sicherheitslage im gesamten Nahen Osten wider, bei der neben Iran und Israel auch libanesische Milizen sowie diverse zum Konflikt beitragende Gruppen zunehmend beteiligt sind.
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