Startseite NachrichtenIsrael: Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani bei Luftangriff in Teheran getötet – Basidsch‑Kommandeur ebenfalls tot

Israel: Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani bei Luftangriff in Teheran getötet – Basidsch‑Kommandeur ebenfalls tot

Israel tötet Ali Laridschani, faktischen Führer Irans, bei Luftangriff in Teheran; auch Basidsch-Kommandeur Golamresu Suleymani getötet.

von Mike Schwarz
Israel tötet Ali Laridschani, faktischen Führer Irans, bei Luftangriff in Teheran; auch Basidsch-Kommandeur Golamresu Suleymani getötet.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte führten in der Nacht zum 17. März einen gezielten Luftangriff auf den Sekretär des iranischen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, durch, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf The Times of Israel.

Kurz darauf bestätigte Israels Verteidigungsminister Israel Katz, dass „der faktische Führer des Iran“, Ali Laridschani, infolge des Luftangriffs getötet wurde. Die iranischen Behörden haben diese Information bislang nicht kommentiert.

Ein Insider des israelischen Nachrichtensenders „Channel 12“ erklärte, dass am Nachmittag des 16. März Informationen eingingen, dass Laridschani eine seiner geheimen Residenzen in Teheran aufsuchen würde. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand er sich dort gemeinsam mit seinem Sohn. „Er hatte keine Überlebenschance nach einem derartigen Schlag“, so die Quelle.

Die IDF teilte außerdem mit, dass infolge des „präzisen Schlags“ in Teheran auch der Kommandeur der paramilitärischen Freiwilligeneinheit „Basidsch“, Golamresu Suleymani, getötet wurde. Die „Basidsch“ untersteht der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) und ist unter anderem für die Unterdrückung regierungsfeindlicher Proteste im Iran verantwortlich.

Ali Laridschani gilt als der höchstrangige iranische Führer, der nach dem Obersten Führer Ali Chamenei getötet wurde. Die New York Times berichtete, dass Laridschani kurz vor dem Angriff durch die USA und Israel faktisch die Leitung im Iran übernommen hatte. Chamenei beauftragte ihn mit der Niederschlagung von Protesten und den Vorbereitungen auf einen möglichen Krieg. Laridschani pflegte Kontakte zu zentralen Partnern Teherans, darunter Russland, Katar und Oman, und überwachte zudem die Verhandlungen mit den USA über das iranische Atomprogramm.

Zuvor schrieben wir über Preistreiberei bei Mineralölkonzernen: CDU und SPD fordern volle Transparenz bei Spritpreisen

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