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Littler trifft auf van Veen im jüngsten Darts-WM-Finale aller Zeiten

Luke Littler und Gian van Veen bestreiten das jüngste WM-Finale der Darts-Geschichte im Alexandra Palace mit Millionenpreis.

von Mike Schwarz
Luke Littler und Gian van Veen bestreiten das jüngste WM-Finale der Darts-Geschichte im Alexandra Palace mit Millionenpreis.

Luke Littler und Gian van Veen stehen im Finale der Darts-Weltmeisterschaft, dem jüngsten WM-Endspiel aller Zeiten, und treten mit klar verteilten Rollen gegeneinander an, berichtet 4thebike.de. Der Engländer Luke Littler, 18 Jahre alt, zog bisher souverän durch das Turnier im Londoner Alexandra Palace und verfolgt das klare Ziel, seinen WM-Titel zu verteidigen. Sein Herausforderer ist der 23-jährige Niederländer Gian van Veen, der zum ersten Mal in seiner Karriere ein WM-Finale erreicht.

Littler zeigt sich in exzellenter Form. Bei seiner dritten WM-Teilnahme steht er erneut im Finale und hat bislang nahezu alle Spiele deutlich dominiert. Im Halbfinale setzte sich der 18-Jährige mit 6:1 gegen seinen Landsmann Ryan Searle durch. Das Finale am Samstag wird über sieben Gewinnsätze ausgetragen, wodurch die Distanz nochmals verlängert wird. Dennoch gilt van Veen, der Spitzname „The Giant“, derzeit als Außenseiter. Der niederländische Shooting-Star bezwang im Halbfinale den Schotten Gary Anderson mit 6:3 und kämpft nun um die WM-Trophäe sowie das Preisgeld von einer Million Pfund (rund 1,15 Millionen Euro).

Im Halbfinale demonstrierte Littler gegen Searle seine Macht. Zwar verlor er den ersten Satz, doch anschließend erhöhte der Weltranglistenerste die Schlagzahl. Zwischendurch gewann Littler elf Legs in Folge und nutzte seinen ersten Matchdart. Mit drei aufeinanderfolgenden Finalteilnahmen bei PDC-Weltmeisterschaften reiht er sich in die Rekordliste neben Phil Taylor, Dennis Priestley und Gary Anderson ein.

Das zweite Halbfinale verlief deutlich spannender: Junioren-Weltmeister van Veen traf auf sein Idol Gary Anderson (55) und lieferte sich ein hochklassiges Duell. Trotz eines kurzen Durchhängers im achten Satz fand der Niederländer rechtzeitig zu seinem Spiel zurück und siegte schließlich mit 6:3. „Jeder weiß, was Luke kann. Ich muss morgen mein Bestes geben, sonst wird es ein sehr schwieriges Spiel“, sagte van Veen mit Blick auf das Finale. Er erhofft sich ein spektakuläres Duell: „Luke hat in diesem Turnier fantastisch gespielt – aber ich auch.“

Littler zeigte sich ebenfalls motiviert: „Ich bin sehr glücklich. Samstag geht es wieder los – ein letztes Mal. Das dritte Finale in Folge. Das ist unglaublich.“ Um 21 Uhr treten Littler und van Veen im Alexandra Palace gegeneinander an, um die begehrte Sid Waddell Trophy zu gewinnen.

Zuvor schrieben wir über Warum knien schmerzen bei Wetterwechsel: Ursachen und effektive Hilfe für den Alltag.

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