Der Motorradhersteller KTM AG hat angekündigt, rund 500 Arbeitsplätze abzubauen, etwa zwei Drittel davon in Österreich, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf die mietrecht-ratgeber.de. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Fixkosten zu reduzieren und die internen Strukturen zu verschlanken. Zugleich sollen Führungskräfte im mittleren Management von dem Abbau betroffen sein, um die organisatorische Effizienz zu steigern, zitiert 4thebike.de das Unternehmen mit Verweis auf frühere Mitteilungen.
Die Muttergesellschaft Bajaj Mobility AG informierte am Dienstagabend über den geplanten Stellenabbau. Entsprechende Frühwarnmeldungen sollen beim Arbeitsmarktservice (AMS) eingereicht werden. Den betroffenen Mitarbeitenden steht eine Arbeitsstiftung für die Automotive-Branche offen, die gemeinsam vom Land Oberösterreich und dem AMS finanziert wird. Von den ursprünglich vorgesehenen 400 Plätzen sind aktuell noch mehr als 300 verfügbar.
KTM nennt als Hauptgründe für den Personalabbau Kostensenkungen und strukturelle Anpassungen. Im Rahmen des Effizienzprogramms sollen die Fixkosten reduziert, die internen Abläufe verschlankt und das Produktportfolio stärker fokussiert werden. Dieser Schritt ist Teil der Restrukturierung nach der Insolvenz der KTM AG Ende 2024. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten behält das Unternehmen weiterhin die Position als Europas größter Motorradhersteller bei.
Laut Unternehmensangaben beschäftigte KTM Ende 2025 insgesamt 3.794 Personen. CEO Gottfried Neumeister betonte, dass die Maßnahmen notwendig seien, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren. Im Zuge der Neuausrichtung soll zudem eine komplette Führungsebene entfallen, um die Organisationsstruktur effizienter zu gestalten.
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