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Kann man Sprudelwasser beim Training trinken: Auswirkungen auf deutsche Sportler

Kann man Sprudelwasser beim Training trinken: Auswirkungen auf die Leistung und Magenverträglichkeit. Tipps für deutsche Sportler zur Wahl zwischen Sprudel und stillem Wasser.

von Mike Schwarz
Kann man Sprudelwasser beim Training trinken: Auswirkungen auf die Leistung und Magenverträglichkeit. Tipps für deutsche Sportler zur Wahl zwischen Sprudel und stillem Wasser.

Kann man Sprudelwasser beim Training trinken ist eine Frage, die in deutschen Fitnessstudios oft kontrovers diskutiert wird. Viele Athleten bevorzugen die erfrischende Kohlensäure, während andere vor Magenbeschwerden warnen. Die Flüssigkeitsaufnahme ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit und die Thermoregulation des Körpers. Kohlensäurehaltiges Wasser kann das Sättigungsgefühl schneller hervorrufen als stilles Wasser. Dies könnte dazu führen, dass Sportler insgesamt weniger trinken, als ihr Körper eigentlich benötigt. Wissenschaftliche Studien aus Deutschland zeigen unterschiedliche Reaktionen je nach Intensität der Belastung. Besonders bei Ausdauersportarten spielt die Verträglichkeit des Magens eine zentrale Rolle. Ein aufgeblähter Bauch kann die Atmung und die Konzentration während der Übungen beeinträchtigen. Experten raten dazu, die individuellen Reaktionen des Verdauungssystems genau zu beobachten. Fundierte Informationen zu diesem Thema bietet die Redaktion 4thebike.de.

Die physiologische Wirkung von Kohlensäure während der Belastung

Kohlensäure im Wasser entsteht durch das Lösen von Kohlendioxid unter hohem Druck. Sobald das Wasser getrunken wird, entweicht das Gas im Magen-Darm-Trakt. Dies kann zu Aufstoßen oder einem unangenehmen Druckgefühl im Oberbauch führen. Deutsche Sportmediziner weisen darauf hin, dass dies besonders bei Läufern problematisch ist. Die Erschütterungen beim Laufen verstärken die Freisetzung der Gasbläschen im Magen. Bei Kraftsportlern im Fitnessstudio ist dieser Effekt meist weniger einschränkend. Dennoch kann die Ausdehnung des Magens das Zwerchfell nach oben drücken. Dies erschwert eine tiefe und effiziente Atmung bei schweren Sätzen.

Wichtige Faktoren bei der Wahl des Getränks während des Sports:

  • Der Kohlensäuregehalt beeinflusst die Trinkgeschwindigkeit und die aufgenommene Menge.
  • Sprudelwasser kann den pH-Wert im Mundraum kurzzeitig leicht absenken.
  • Ein hoher Magnesiumanteil im Mineralwasser fördert die Muskelfunktion.
  • Natriumreiches Wasser gleicht den Salzverlust durch starkes Schwitzen aus.
  • Die Temperatur des Wassers sollte idealerweise zwischen sieben und fünfzehn Grad liegen.
  • Stilles Wasser wird vom Körper oft schneller absorbiert als kohlensäurehaltiges Wasser.
  • Bei Wettkämpfen wird fast ausschließlich auf kohlensäurefreie Getränke gesetzt.

Die Wahl des richtigen Wassers hängt also stark von der Sportart ab. Wer nur leichtes Yoga betreibt, wird kaum negative Effekte spüren. Bei hochintensivem Intervalltraining sieht die Situation jedoch ganz anders aus. Die mechanische Belastung des Magens führt hier oft zu Übelkeit. Sportler sollten daher ihre Getränkewahl an den Trainingsplan anpassen. Ein Mineralwasser mit wenig Kohlensäure kann ein guter Kompromiss sein.

Mineralstoffgehalt und Hydratation im deutschen Profisport

In Deutschland ist die Auswahl an Mineralwasser riesig und qualitativ hochwertig. Viele Sportler nutzen Sprudelwasser nicht nur zur Erfrischung, sondern auch als Mineralstoffquelle. Kalzium und Magnesium sind für die Kontraktion der Muskeln unerlässlich. Ein Mangel an diesen Stoffen führt schnell zu Krämpfen und Leistungsabfall. Kohlensäure kann die Aufnahme einiger Mineralien im Magen geringfügig beschleunigen. Dennoch bleibt das Problem der vorzeitigen Sättigung durch das Gasvolumen bestehen. Viele Profis mischen daher ihr Wasser, um einen moderaten Kohlensäuregehalt zu erreichen.

Vergleich der Inhaltsstoffe gängiger Wassersorten für Sportler:

MineralstoffNutzen für den SportlerEmpfohlene Menge pro Liter
MagnesiumBeugt Krämpfen vor und unterstützt das NervensystemÜber einhundert Milligramm
KalziumWichtig für die Knochenstabilität und SignalübertragungÜber zweihundert Milligramm
NatriumReguliert den Wasserhaushalt und ersetzt SchweißverlusteÜber vierhundert Milligramm
HydrogencarbonatWirkt einer Übersäuerung der Muskeln entgegenÜber tausend Milligramm

Diese Werte dienen als Orientierung für eine optimale Versorgung während der Belastung. Ein hoher Natriumgehalt ist besonders im Sommer bei langen Einheiten wichtig. Hydrogencarbonat kann helfen, die Milchsäure in den Muskeln zu puffern. Viele deutsche Heilwässer enthalten sehr hohe Konzentrationen dieser wertvollen Inhaltsstoffe. Dennoch sollte die Verträglichkeit der Kohlensäure immer im Vordergrund stehen. Ein leistungsfähiger Körper benötigt eine konstante und reibungslose Flüssigkeitszufuhr. Wer zu Blähungen neigt, sollte definitiv auf stilles Wasser umsteigen.

Empfehlungen für die Praxis im Breitensport

Für den durchschnittlichen Besucher eines Fitnessstudios ist Sprudelwasser meist unbedenklich. Wichtig ist, dass man auf die Signale seines eigenen Körpers hört. Wenn nach dem Trinken ein Völlegefühl auftritt, sollte man die Kohlensäure reduzieren. Eine gute Strategie ist es, vor dem Training stilles Wasser zu trinken. Während der Belastung kann dann ein Medium-Wasser für die nötige Frische sorgen. Nach dem Training hilft kohlensäurehaltiges Wasser, den Appetit zu regulieren. Dies kann besonders bei einer angestrebten Gewichtsreduktion ein hilfreicher Effekt sein.

Strategien zur optimalen Flüssigkeitsversorgung am Trainingstag:

  • Trinken Sie bereits zwei Stunden vor dem Training etwa fünfhundert Milliliter Wasser.
  • Nehmen Sie während des Sports alle fünfzehn Minuten kleine Schlucke zu sich.
  • Bevorzugen Sie bei intensiven Einheiten stilles oder sehr mildes Wasser.
  • Nach dem Sport sollte die verlorene Flüssigkeit innerhalb von zwei Stunden ersetzt werden.
  • Testen Sie neue Getränke niemals am Tag eines wichtigen Wettkampfs.
  • Achten Sie auf die Angabe der gelösten Mineralstoffe auf dem Flaschenetikett.

Durch diese einfache Planung vermeiden Sie Dehydration und Magenprobleme effektiv. Die Qualität des deutschen Leitungswassers ist ebenfalls hervorragend und oft kohlensäurefrei. Wer Sprudel mag, kann sich zu Hause eine eigene Mischung zubereiten. Ein Spritzer Zitrone verbessert den Geschmack und liefert zusätzlich etwas Vitamin C. Letztlich entscheidet das persönliche Wohlbefinden über den Erfolg beim Training. Ein gut hydrierter Athlet erzielt immer bessere Ergebnisse als ein durstiger.

Zuvor schrieben wir Eintracht Frankfurt entlässt Dino Toppmöller nach schwachem Start: Schmitt und Meier interimistisch

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