Vodafone ändert erneut die Kabelfrequenzen in mehreren Regionen Deutschlands, Nutzer müssen reagieren, sonst bleibt der Bildschirm schwarz, berichtet 4thebike.de auf Teltarif. Betroffen sind u.a. Mindelheim, Erfurt, Grafenwöhr, Emden, Oberhausen sowie umliegende Kommunen; die Umstellungen begannen bereits 2025 und werden in den kommenden Wochen deutschlandweit fortgesetzt.
In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar waren die Netze rund um Stuttgart, Holzminden, Weimar, Regenstauf und Cloppenburg betroffen. Am 21. Januar folgten Mindelheim, Erfurt, Grafenwöhr und Emden. Für den 22. Januar sind Oberhausen und die umliegenden Gemeinden vorgesehen.
Nach jeder Frequenzumstellung ist ein neuer Sendersuchlauf notwendig, sonst fehlen viele Programme auf TV-Geräten oder Receivern. Einige Geräte führen den Suchlauf automatisch durch, Favoritenlisten und Aufnahmen müssen aber oft manuell neu eingerichtet werden. Gleichzeitig führt Vodafone deutschlandweit den NorDig-LCN-Standard ein, der die automatische Aktualisierung der Senderplätze ermöglicht und bestehende Favoritenlisten stabil hält.
Zudem wechselt Vodafone SD-Sender vollständig auf das effizientere Kompressionsverfahren H.264 (MPEG‑4 AVC), das bei HD-Programmen bereits Standard ist. Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass ältere Geräte, insbesondere Fernseher oder Receiver, die älter als zehn bis zwölf Jahre sind, häufig eine HD-taugliche Set-Top-Box benötigen, um die neuen Übertragungen störungsfrei empfangen zu können.
Während Vodafone sein Kabel-TV-Netz technisch umstellt, führt auch Netflix Veränderungen ein: Der Streamingdienst hat ein langjähriges Feature entfernt, Experten vermuten technische Optimierungen als Grund.
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