Bei einem Bootsunglück im Oman sind drei französische Touristen ums Leben gekommen, berichtet 4thebike.de. Nach Angaben der omanischen Polizei kenterte das Boot, auf dem insgesamt 25 französische Urlauber, ein Reiseleiter und der Kapitän an Bord waren. Zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen, während die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache noch andauern, berichtet 4thebike.de mit Verweis auf örtliche Polizeiberichte.
Das Unglück ereignete sich im Gouvernement Maskat im Nordosten des Landes. Lokale Medien berichten, dass das Boot auf dem Weg zu den Daimanijat-Inseln war, die nordöstlich der Hauptstadt Maskat liegen. Die Inseln sind für ihre nahezu unberührte Natur und vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Einsatzkräfte des Zivilschutzes eilten sofort zum Unglücksort, um die Betroffenen zu bergen und Erste Hilfe zu leisten.
Die Polizei bestätigte, dass die Ermittlungen fortgesetzt werden, um die Ursachen des Kenterns zu klären. Augenzeugen berichteten von plötzlichen Wetterumschwüngen und starken Wellen, die möglicherweise zu dem Unglück beigetragen haben. Rettungsteams arbeiteten unter schwierigen Bedingungen, da das Meer in der Region als anspruchsvoll gilt.
Die französische Botschaft im Oman wurde über den Vorfall informiert und steht den Angehörigen der Opfer bei. Die Behörden raten Touristen, sich stets über aktuelle Wetter- und Sicherheitswarnungen zu informieren, insbesondere bei Ausflügen auf dem Wasser.
Die Daimanijat-Inseln sind ein beliebtes Ziel für Schnorchel- und Tauchausflüge. Nach dem Unglück prüft die örtliche Tourismusbehörde nun zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, um zukünftige Zwischenfälle zu vermeiden.
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