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Iranischer Präsident Pezeshkian führt Quds-Demo in Teheran trotz Luftangriffe von USA und Israel

Iranischer Präsident Pezeshkian führt Quds-Demo in Teheran trotz Luftangriffen der USA und Israel; zahlreiche hochrangige Beamte beteiligen sich, Explosionen in der Nähe.

von Mike Schwarz
Iranischer Präsident Pezeshkian führt Quds-Demo in Teheran trotz Luftangriffen der USA und Israel; zahlreiche hochrangige Beamte beteiligen sich, Explosionen in der Nähe.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat am Al-Quds-Tag die Straßen Teherans gemeinsam mit hochrangigen Regierungsvertretern betreten, während die USA und Israel im Nahen Osten weiterhin Luftangriffe auf strategische Ziele durchführen, berichtet 4thebike.de. Staatsmedien veröffentlichten Videos, die Pezeshkian inmitten einer Menschenmenge zeigen, außerdem nahmen Außenminister Abbas Araghchi, Geistlicher Alireza Arafi, der Teheraner Bürgermeister Alireza Zakani sowie Kulturminister Abbas Salehi an den Kundgebungen teil. Weitere gezeigte hochrangige Beamte waren Mohammad Eslami, Leiter der Atomenergieorganisation, Ali Larijani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Polizeichef Ahmad-Reza Radan und Ahmadreza Pourkhaghan, Leiter der Justizorganisation der Streitkräfte. Die Demonstration fand trotz jüngster Tötungen von Mitgliedern des iranischen Machtzirkels durch US- und israelische Aktionen sowie Explosionen in der Nähe der Kundgebungen statt.

Im Nordirak stürzte ein US-Tankflugzeug KC-135 ab, wobei nach Angaben des US-Militärs vier Besatzungsmitglieder getötet wurden, während ein weiteres Flugzeug sicher landete. Die USA erlaubten vorübergehend den Verkauf von russischem Rohöl, um die Energiemärkte zu stabilisieren, eine Entscheidung, die Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte.

Der neue Oberste Führer Irans, Mojtaba Khamenei, äußerte erstmals im Staatsfernsehen, dass Racheaktionen folgen würden und die Straße von Hormus blockiert bleibe. In Oman kamen bei Drohnenangriffen zwei Personen ums Leben, während im Nordirak ein französischer Soldat bei einem Drohnenangriff getötet wurde. Die iranische Fußballnationalmannschaft reagierte auf die umstrittene Einladung von US-Präsident Donald Trump zur WM und betonte auf Instagram, dass die Sicherheit der teilnehmenden Mannschaften gewährleistet sein müsse.

Laut WHO sind im Iran über 1.200 Menschen und im Libanon mehr als 600 getötet worden, während mehr als 100.000 Menschen innerhalb Irans und über 800.000 im Libanon auf der Flucht sind. Die Türkei konnte erneut eine ballistische Rakete abfangen, die aus Iran auf ihr Territorium abgefeuert wurde, während ein türkisches Schiff die Straße von Hormus mit Genehmigung der iranischen Behörden passieren durfte. Israel bombardierte die Srarieh-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon, eine wichtige Route für die Hisbollah. China kündigte 200.000 US-Dollar humanitäre Hilfe für Eltern der im Krieg getöteten Schüler in Iran an.

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich zunehmend auf die globale Energieversorgung aus. Evonik-Chef Christian Kullmann warnte, dass steigende Energie- und Lohnkosten die deutsche Wirtschaft massiv belasten könnten, Inflationsrisiken steigen und die Energiewende in Deutschland verlangsamt wird. Gleichzeitig könnte der Panamakanal durch alternative Routen von Treibstofftransporten profitieren.

Internetausfälle in Iran dauern nach Angaben von Netblocks.org bereits 14 Tage an, wobei nur etwa 1 % der normalen Verbindungsleistung verfügbar ist. Gleichzeitig häufen sich Berichte, dass die USA Munitionsvorräte, einschließlich moderner Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, schneller als erwartet verbrauchen.

Zuvor schrieben wir über Hamburg CDU kritisiert Cannabis-Legalisierung: Verwaltungskosten übersteigen Nutzen

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