Harold Kreis entlassen: Der Deutsche Eishockey-Bund trennt sich nach der enttäuschenden WM vom Bundestrainer. Die Entscheidung fiel einvernehmlich, obwohl der Vertrag des 67-jährigen Deutsch-Kanadiers noch bis zur Heim-WM 2027 laufen sollte, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet.
Warum der DEB jetzt handelt
DEB-Sportvorstand Christian Künast sprach von einer intensiven Analyse. Kreis habe große Verdienste um das deutsche Eishockey erworben, doch die Nationalmannschaft brauche nun einen neuen Impuls. Besonders schwer wog, dass Deutschland bei der WM in der Schweiz erneut das Viertelfinale verpasste.
Auch Olympia in Mailand wurde zur Enttäuschung. Trotz eines starken Kaders um Leon Draisaitl blieb die erhoffte Medaille aus. Intern soll es danach Kritik an Coaching, Organisation und Rollenverteilung gegeben haben.
Die wichtigsten Punkte im Überblick
Vor allem mehrere sportliche Entscheidungen rückten Kreis in die Kritik. Dazu zählten verpasste Auszeiten und nicht genutzte Möglichkeiten zur Videoüberprüfung.
- Vertrag lief eigentlich bis 2027
- Trennung erfolgte einvernehmlich
- WM-Ziel Viertelfinale wurde verpasst
- Kritik kam auch aus dem Spielerkreis
- DEB sucht nun einen neuen Impuls
Nach der WM hatte Künast bereits Selbstkritik gezeigt. Konkrete personelle Konsequenzen blieben zunächst aus. Nun folgt doch der Schnitt auf der wichtigsten Trainerposition.
Was die Trennung für das DEB-Team bedeutet
Bereich | Lage
Trainerfrage | Kreis ist nicht mehr Bundestrainer
Grund | enttäuschende WM und Olympia-Bilanz
Vertrag | ursprünglich bis Heim-WM 2027
Nächster Schritt | Suche nach neuer sportlicher Führung
Für das deutsche Eishockey beginnt damit eine heikle Phase. Die Heim-WM 2027 bleibt ein großes Ziel, doch der Neustart muss schnell greifen. Der DEB steht jetzt unter Druck, eine klare sportliche Linie zu finden.

Mögliche Folgen für die Nationalmannschaft
Die Entscheidung zeigt, dass der Verband die jüngsten Turniere nicht als Ausrutscher bewertet. Besonders die Kritik an Einsatzzeiten, taktischen Entscheidungen und Kommunikation dürfte intern nachwirken.
Für die Spieler kann ein Trainerwechsel neue Dynamik bringen. Gleichzeitig braucht das Team Stabilität, weil die Erwartungen nach dem Vize-WM-Titel 2023 hoch bleiben.
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