Die vorhersage geomagnetischer stürme 26. November 2025 deutet auf eine erhöhte Aktivität im Erdmagnetfeld hin, was Deutschland potenziell betreffen könnte. Solche Störungen werden durch hochenergetische Teilchen der Sonne, wie koronale massenauswürfe (CMEs) oder schnelle sonnenwindströme, verursacht. Da die Sonne sich dem Maximum ihres 25. Zyklus nähert, nehmen diese Ereignisse an Häufigkeit und Intensität zu. Für die mittlere geografische Breite Deutschlands bedeutet dies zwar kein unmittelbares Risiko eines totalen Infrastrukturausfalls, erfordert jedoch eine erhöhte Wachsamkeit. Besonders betroffen sein könnten empfindliche technologische systeme sowie Menschen, die anfällig für wetterfühligkeit sind. Eine genaue Kenntnis des Zeitpunkts und der Stärke der erwarteten Störung ermöglicht es, präventive Maßnahmen zu ergreifen. Es geht darum, sowohl die Netzstabilität als auch das individuelle Wohlbefinden zu schützen. Die detaillierte Analyse dieser kosmischen wetterlage wurde von Experten erstellt, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet.
Die sonne als ursache: wie entstehen geomagnetische störungen?
Geomagnetische Stürme sind direkte Folgen explosiver Ereignisse auf der Oberfläche der Sonne. Diese Ereignisse schleudern massiv geladene teilchen und magnetische Felder ins All.
Die Haupttreiber für die Aktivität am 26. November 2025 sind:
- Koronale Massenauswürfe (CMEs): diese riesigen Plasmablasen können die Erde in ein bis drei Tagen erreichen. Sie verursachen die stärksten und plötzlichen Stürme.
- Schnelle Sonnenwindströme (HSS): sie entstehen an koronalen Löchern der Sonne. Diese Ströme führen zu länger anhaltenden Perioden geomagnetischer unruhe.
Die Sonnenaktivität wird derzeit intensiv von Organisationen wie der NASA und der ESA überwacht. Sie liefern die Grundlage für alle Vorhersagen. Wenn diese geladenen Teilchen auf die Erdmagnetosphäre treffen, komprimieren sie diese. Dies erzeugt schnelle magnetfeldschwankungen. Genau diese Schwankungen sind es, die in Deutschland messbar sind und die potenziellen Auswirkungen verursachen.
Infrastrukturrisiken: auswirkungen auf das deutsche stromnetz
Obwohl Deutschland nicht in der arktischen Hochrisikozone liegt, kann ein starker geomagnetischer Sturm auswirkungen auf die kritische infrastruktur haben. Das Hauptproblem sind geomagnetisch induzierte ströme (GICs). Diese entstehen, wenn die Magnetfeldschwankungen Gleichströme in langen Leiterbahnen, wie Stromleitungen und Pipelines, erzeugen.
Sieben wichtige Fakten zu den Risiken für das deutsche Netz:
- Überhitzung von Transformatoren: GICs können in Hochspannungstransformatoren Sättigung verursachen. Dies führt zu übermäßiger Hitzeentwicklung und reduziert die Lebensdauer der Geräte.
- Fehlfunktionen von Schutzrelais: GICs können Schutzvorrichtungen auslösen. Dies führt zu ungeplanten Trennungen von Netzelementen, also lokalen Stromausfällen.
- Verzerrung der Stromqualität: Die sinuswellenform des Wechselstroms kann verzerrt werden. Dies beeinträchtigt empfindliche elektronische Geräte.
- Pipeline-Korrosion: GICs können den kathodischen Korrosionsschutz von Pipelines stören. Dies beschleunigt den Materialabbau.
- Geografische Anfälligkeit: Die norddeutsche tiefebene mit ihren langen Leitungen und der besseren Bodenleitfähigkeit ist etwas anfälliger als Süddeutschland.
- Vorsorgemaßnahmen: deutsche Netzbetreiber sind durch Regulierungsbehörden zur Risikobewertung verpflichtet. Sie haben Notfallpläne.
- Kommunikation: das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hält Kontakt mit den Netzbetreibern.
Die Wahrscheinlichkeit eines flächendeckenden blackouts durch einen mittelstarken Sturm ist gering. Die ständige Überwachung und die redundanz des Netzes bieten einen guten Schutz.
Technologie und navigation: störungen für GPS und funk
Die Auswirkungen der geomagnetischen Störung am 26. November 2025 auf technologische Systeme in Deutschland konzentrieren sich vor allem auf die ionosphäre. Diese atmosphärische Schicht wird durch die geladenen Partikel beeinflusst.
Zwei technologische Bereiche, die betroffen sein können:
Satellitennavigation (GPS/Galileo)
Störungen der Ionosphäre führen zu Fehlern bei der Ausbreitung von GPS-signalen. Die Signale werden gebrochen oder verzerrt.
- Genauigkeitsverlust: die Positionsbestimmung kann ungenauer werden. Dies betrifft besonders Anwendungen, die zentimetergenaue präzision erfordern. Beispiele hierfür sind autonome Fahrzeuge oder moderne Landwirtschaft.
- Verzögerungen: die Laufzeit der Signale ändert sich. Dies führt zu Berechnungsfehlern.
Funkkommunikation (HF-Funk)
Hochfrequenz- (HF) Funkwellen nutzen die Ionosphäre als Reflexionsschicht, um große Entfernungen zu überbrücken.
- Kommunikationsausfälle: stärkere geomagnetische Störungen können zu funkausfällen führen. Dies betrifft vor allem den Langstrecken-Flugverkehr und den Amateurfunk.
- Rauschen: die Signalqualität nimmt ab. Das erschwert die Übertragung.
Für den normalen Mobilfunk und das Breitband-Internet in Deutschland, das hauptsächlich über Glasfaserkabel läuft, sind keine direkten auswirkungen zu erwarten.
Gesundheitsaspekte: wetterfühligkeit und prävention am 26. november
Die am 26. November 2025 erwarteten geomagnetischen Störungen könnten bei wetter- und magnetsensiblen menschen physische Reaktionen auslösen. Obwohl die kausale Verbindung zwischen geomagnetischen Stürmen und spezifischen Krankheiten weiterhin Gegenstand intensiver Forschung ist, zeigen statistische Daten einen Zusammenhang. Dies betrifft vor allem Herz-Kreislauf-Patienten.
Zu den häufig berichteten Symptomen in Deutschland gehören:
- Kopfschmerzen und migräne: eine der häufigsten Beschwerden.
- Schlafstörungen: probleme beim einschlafen oder unruhiger schlaf.
- Kreislaufprobleme: insbesondere bei personen mit niedrigem oder schwankendem blutdruck.
- Erhöhte reizbarkeit: ein subjektiv empfundenes psychisches Unbehagen.
Um die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu minimieren, empfehlen Mediziner einfache präventionsstrategien. Diese zielen darauf ab, das autonome Nervensystem zu beruhigen.
Sieben tipps für wetterfühlige personen am 26. november:
- Trinken sie ausreichend wasser: dies stabilisiert den blutkreislauf.
- Vermeiden sie stress: reduzieren sie an diesem tag große anstrengungen und emotionale belastungen.
- Leichte kost: vermeiden sie schwere, fettige speisen, alkohol und übermäßigen kaffeekonsum.
- Achten sie auf schlaf: stellen sie sicher, dass sie eine volle nachtruhe bekommen.
- Frische luft: kurze spaziergänge können helfen, den kreislauf sanft zu aktivieren.
- Medikamenteneinnahme: chronisch kranke sollten ihre medikamente wie gewohnt einnehmen.
- Entspannungstechniken: leichte yoga-übungen oder meditation können hilfreich sein.
Diese maßnahmen dienen dazu, die körpereigene widerstandsfähigkeit zu stärken und die reaktion auf die äußeren geomagnetischen einflüsse abzumildern.
Zuvor schrieben wir über Seide und feine Stoffe richtig waschen: die besten tipps für lange haltbarkeit.
