Startseite ZuhauseWelcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland gefeiert wird: Bräuche

Welcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland gefeiert wird: Bräuche

Welcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland den Kalender prägt, erfahren Sie durch die örtlichen Pfarrbriefe. Genießen Sie die festliche Ruhe, bevor die Arbeitswoche wieder beginnt.

von Mike Schwarz
Welcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland den Kalender prägt, erfahren Sie durch die örtlichen Pfarrbriefe. Genießen Sie die festliche Ruhe, bevor die Arbeitswoche wieder beginnt.

Welcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland im Mittelpunkt steht, lässt sich durch den Blick auf den liturgischen Kalender präzise beantworten. Es handelt sich um den zweiten Sonntag nach Weihnachten, der in vielen Gemeinden eine besondere theologische Bedeutung einnimmt. Dieser Tag fällt in die Zeit zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag, was die Atmosphäre in den Kirchen prägt. In den katholischen und evangelischen Gottesdiensten werden Texte gelesen, die das Geheimnis der Menschwerdung Gottes weiter vertiefen. Viele Gläubige nutzen diesen Tag für Besinnung, bevor der Alltag nach den Feiertagen wieder vollständig einkehrt. Regional gibt es zudem Gedenktage lokaler Heiliger, die in speziellen Gottesdiensten gewürdigt werden. In Deutschland ist dieser Sonntag kein gesetzlicher Feiertag, wird aber kirchlich festlich begangen. Die Menschen besuchen oft Konzerte oder festliche Messen, die in den großen Kathedralen des Landes stattfinden. Eine fundierte Übersicht über die religiösen Hintergründe und die Bedeutung dieses Datums liefert die Redaktion 4thebike.de.

Religiöse Bedeutung und biblische Hintergründe des Tages

Der zweite Sonntag nach Weihnachten am 4. Januar steht traditionell im Zeichen des Prologs aus dem Johannesevangelium. In diesem Text geht es um das Wort, das Fleisch wurde und unter den Menschen wohnte. Die Liturgie betont an diesem Tag die göttliche Natur Christi und seine Ankunft in der Welt. Viele Predigten konzentrieren sich auf das Licht, das in der Dunkelheit der Winterzeit scheint. Es ist eine Zeit des Übergangs, in der die Weihnachtsfreude noch deutlich spürbar bleibt. Gleichzeitig bereiten sich die Gemeinden auf das bevorstehende Fest der Erscheinung des Herrn vor. Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste ist oft noch von weihnachtlichen Motiven und Instrumenten geprägt.

Wichtige Elemente der liturgischen Feier an diesem Datum:

  • Lesung aus dem Johannesevangelium über das ewige Wort Gottes.
  • Gebete für Frieden und Segen im gerade erst begonnenen neuen Jahr.
  • Festliche Choräle, die die Geburt Christi und seine Göttlichkeit preisen.
  • Besondere Fürbitten für Familien und Menschen in schwierigen Lebenslagen.
  • Die Farbe der liturgischen Gewänder ist Weiß als Symbol der Freude.
  • Einbezug der Sternsinger, die sich bereits auf ihren Einsatz am 6. Januar vorbereiten.
  • Fokus auf die Offenbarung Gottes in der Stille der Heiligen Nacht.

Diese liturgischen Schwerpunkte ziehen jedes Jahr zahlreiche Kirchgänger in die prächtigen Gotteshäuser des Landes. Die festliche Stimmung wird oft durch das Abbrennen besonderer Kerzen unterstrichen. Viele Gemeinden laden nach dem Gottesdienst zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang im Gemeindehaus ein. Es ist ein Tag der Gemeinschaft und des spirituellen Austauschs unter den Gläubigen. Diese Traditionen festigen den Zusammenhalt in den oft sehr unterschiedlichen kirchlichen Regionen Deutschlands. Der Sonntag bietet zudem Raum für persönliche Gebete in der Stille der Kirchenschiffe.

Regionale Gedenktage und lokale Heilige in Deutschland

Neben dem allgemeinen Sonntagsgottesdienst gibt es am 4. Januar spezifische Gedenktage für bedeutende Persönlichkeiten der Kirchengeschichte. Einer der bekanntesten Heiligen, dessen an diesem Tag gedacht wird, ist der heilige Rigobert von Reims. Er war ein Erzbischof, der für seine Standhaftigkeit und seine asketische Lebensweise verehrt wurde. In einigen Regionen Deutschlands gibt es Kapellen oder Altäre, die ihm gewidmet sind. Auch die heilige Angela von Foligno hat an diesem Datum ihren Gedenktag in der katholischen Kirche. Sie gilt als bedeutende Mystikerin, deren Schriften bis heute von vielen Gläubigen gelesen werden.

Name der PersönlichkeitFunktion und BedeutungRegionale Schwerpunkte
Heiliger RigobertErzbischof von Reims, Vorbild der GeduldVor allem im Westen Deutschlands bekannt
Heilige Angela von FolignoMystikerin des Dritten Ordens der FranziskanerKlösterliche Gemeinschaften bundesweit
Heilige Elisabeth Anna Bayley SetonGründerin von OrdensgemeinschaftenDeutsch amerikanische Gemeinden
Heiliger PharaildisSchutzpatronin in ländlichen GebietenVerehrung teilweise in Grenzregionen

Diese Gedenktage bereichern die Vielfalt des religiösen Lebens in den verschiedenen Bundesländern erheblich. Oft werden lokale Prozessionen oder kleine Andachten organisiert, die das Erbe dieser Heiligen lebendig halten. Die Lebensgeschichten dieser Personen dienen den Gläubigen als Inspiration für ihren eigenen Alltag. Es ist bemerkenswert, wie stark die lokale Identität mit diesen kirchlichen Traditionen verknüpft ist. In ländlichen Gebieten werden an solchen Tagen oft auch alte Segenssprüche für Haus und Hof verwendet. Die Kirchenportale stehen an diesem Sonntag oft den ganzen Tag für Besucher offen.

Praktische Tipps für den Kirchenbesuch am 4. Januar 2026

Wer am ersten Sonntag im Januar einen Gottesdienst besuchen möchte, sollte einige organisatorische Dinge beachten. In den großen Städten wie Köln, Berlin oder München sind die Hauptkirchen oft gut besucht. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu erscheinen, um einen Sitzplatz in der Nähe des Chores zu erhalten. Viele Kirchen bieten an diesem Tag zusätzliche Konzerte oder Orgelführungen an. Die Eintrittspreise für kulturelle Sonderveranstaltungen in Kirchen liegen meist zwischen zehn und dreißig Euro. Adressen bekannter Kathedralen und deren genaue Gottesdienstzeiten findet man auf den offiziellen Bistumsseiten im Internet.

Checkliste für Ihren Besuch einer Kirche an diesem Sonntag:

  • Prüfen Sie die genauen Anfangszeiten der Früh und Spätmessen vor Ort.
  • Kleiden Sie sich angemessen warm, da viele alte Kirchenräume schwer zu beheizen sind.
  • Achten Sie auf die aktuellen Aushänge zu den Sternsingeraktionen in Ihrer Gemeinde.
  • Informieren Sie sich über mögliche Neujahrskonzerte im Anschluss an die Liturgie.
  • Nutzen Sie die Gelegenheit zum Kauf von gesegneten Kerzen für das neue Jahr.
  • Bringen Sie Kleingeld für die Kollekte oder für das Anzünden von Opferlichtern mit.

Ein Kirchenbesuch am 4. Januar ist eine wunderbare Möglichkeit, das neue Jahr besinnlich zu beginnen. Die Architektur der sakralen Bauten bietet zudem einen beeindruckenden Rahmen für kulturelle Entdeckungen. Viele Kirchenschätze sind an diesen festlichen Sonntagen besonders gut ausgeleuchtet und zugänglich. Es ist ein Erlebnis, das über die rein religiöse Ebene hinausgeht und Geschichte erlebbar macht. Nehmen Sie sich nach der Messe Zeit für einen Spaziergang über den Kirchplatz. Oft ergeben sich hier interessante Gespräche mit Einheimischen über die Geschichte der Gemeinde.

Welcher kirchliche Feiertag am 4. Januar 2026 in Deutschland gefeiert wird, zeigt die lebendige Tradition der christlichen Kirchen. Es ist ein Tag der Ruhe und der inneren Einkehr für Millionen von Menschen. Die Kombination aus biblischen Texten und regionaler Heiligenverehrung macht diesen Sonntag einzigartig im Jahreslauf.

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