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Aldi, Edeka, Lidl: Öffnungszeiten am 6. Januar 2026 in Deutschland und regionale Feiertagsregeln

Aldi, Lidl, Edeka: Hier finden Sie alle Infos zu den Öffnungszeiten am 6. Januar in Deutschland. Welche Bundesländer feiern Epiphanie und wo bleiben die Läden zu?

von Mike Schwarz
Aldi, Lidl, Edeka: Hier finden Sie alle Infos zu den Öffnungszeiten am 6. Januar in Deutschland. Welche Bundesländer feiern Epiphanie und wo bleiben die Läden zu?

Aldi, Edeka, Lidl: Öffnungszeiten am 6. Januar in Deutschland variieren stark aufgrund der föderalen Struktur der Bundesrepublik. Während in einigen Regionen der Alltag wie gewohnt weitergeht, stehen Verbraucher in anderen Bundesländern vor verschlossenen Türen. Der Grund dafür ist das Fest der Heiligen Drei Könige, das nicht überall als gesetzlicher Feiertag anerkannt wird. Wer seine Einkäufe für diesen Tag plant, muss die lokalen Ladenöffnungsgesetze genau im Blick behalten. Besonders in Grenzgebieten zwischen zwei Bundesländern kann es zu Verwirrungen bei den Kunden kommen. Große Ketten wie Lidl und Edeka passen ihre Logistik und Personalplanung individuell an die regionalen Gegebenheiten an. An Bahnhöfen und Flughäfen gelten oft Sonderregelungen, die eine Grundversorgung mit Lebensmitteln ermöglichen. Eine frühzeitige Information schützt vor unnötigem Stress und leeren Kühlschränken an diesem besonderen Januartag. Wie diese Regelungen im Detail aussehen und welche Bundesländer betroffen sind, erklärt die Redaktion 4thebike.de.

In welchen Regionen Deutschlands ist Epiphanie ein Feiertag

Die gesetzliche Regelung für den 6. Januar ist in Deutschland kein einheitliches Thema für den gesamten Einzelhandel. Nur in drei Bundesländern ist dieser Tag ein offizieller gesetzlicher Feiertag, an dem die Geschäfte ruhen müssen. In allen anderen Regionen dürfen die Supermärkte zu den regulären Zeiten für ihre Kunden öffnen. Diese Differenzierung führt dazu, dass Logistikzentren ihre Lieferketten für diesen Tag sehr spezifisch steuern müssen. Für Pendler bedeutet dies oft, dass sie ihre Einkäufe am Arbeitsort erledigen, wenn dieser in einem anderen Bundesland liegt. Die gesetzliche Ruhezeit dient in den betroffenen Ländern der Wahrung religiöser Traditionen und der Erholung der Mitarbeiter.

Gesetzlicher Feiertag am 6. Januar ist in diesen Bundesländern:

  • Bayern: Hier bleiben fast alle Supermärkte und Discounter flächendeckend geschlossen.
  • Baden-Württemberg: Auch im Südwesten ruht der reguläre Handel am Tag der Epiphanie.
  • Sachsen-Anhalt: In diesem ostdeutschen Bundesland ist der 6. Januar ebenfalls ein arbeitsfreier Feiertag.

In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin oder Hamburg können Sie hingegen ganz normal einkaufen gehen. Viele Discounter nutzen diese Tage in offenen Bundesländern für spezielle Inventuren oder Sonderaktionen. Es lohnt sich jedoch, auch dort auf lokale Aushänge in den Filialen zu achten. In Großstädten wie Berlin oder München können die Öffnungszeiten an zentralen Verkehrsknotenpunkten von der Norm abweichen. Die strikte Einhaltung der Feiertagsruhe wird in den katholisch geprägten Gebieten streng kontrolliert. Nach diesem Feiertag kehrt der Handel in ganz Deutschland wieder in seinen gewohnten Rhythmus zurück.

Wie Aldi, Lidl und Edeka am 6. Januar arbeiten

Die großen Handelsketten wie Aldi, Lidl und Edeka haben keine einheitliche Strategie für den Umgang mit regionalen Feiertagen. Jede Filiale agiert im Rahmen der landesrechtlichen Vorgaben und der individuellen Entscheidungen der jeweiligen Regionalgesellschaften. In Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg bleiben die Türen der Discounter am 6. Januar konsequent zu. In Sachsen-Anhalt gilt dieselbe Regelung, was viele Kunden zu Einkaufsfahrten in benachbarte Länder wie Thüringen bewegt. In den restlichen dreizehn Bundesländern läuft der Betrieb bei Edeka und Co meist ohne jede Einschränkung weiter.

Regionale Unterschiede im Überblick:

BundeslandStatus am 6. JanuarEinzelhandel
BayernGesetzlicher FeiertagGeschlossen
Baden-WürttembergGesetzlicher FeiertagGeschlossen
Sachsen-AnhaltGesetzlicher FeiertagGeschlossen
Nordrhein-WestfalenNormaler WerktagGeöffnet
BerlinNormaler WerktagGeöffnet
SachsenNormaler WerktagGeöffnet

Diese Tabelle verdeutlicht die Kluft zwischen den südlichen Regionen und dem Rest der Bundesrepublik Deutschland. Wer in München lebt, muss seinen Wocheneinkauf zwingend bis zum 5. Januar abgeschlossen haben. In Köln oder Frankfurt am Main gibt es hingegen keinen Grund zur Eile beim Lebensmitteleinkauf. Viele Filialleiter nutzen den ruhigen Feiertag in geschlossenen Regionen für interne Schulungen oder technische Wartungsarbeiten. Kunden sollten beachten, dass Online-Bestellungen bei Supermärkten an Feiertagen oft nicht ausgeliefert werden können. Die Wiederaufnahme des Lieferbetriebs erfolgt dann meist erst am darauffolgenden Werktag mit erhöhter Priorität.

Wo man trotz Feiertag einkaufen kann

Auch wenn Sie in einem Feiertags-Bundesland leben, gibt es legale Möglichkeiten für dringende Besorgungen am 6. Januar. Das deutsche Ladenöffnungsgesetz sieht explizite Ausnahmen für Standorte mit hoher Relevanz für den Reiseverkehr vor. Dazu gehören vor allem große Hauptbahnhöfe, internationale Flughäfen und Tankstellen mit integrierten Shops. Die Sortimente in diesen Geschäften sind oft auf den täglichen Bedarf und Reiseartikel spezialisiert. Dennoch finden sich dort meist Milch, Brot, Eier und andere Grundnahrungsmittel für den Notfall.

Möglichkeiten für den Notkauf am Feiertag:

  1. Bahnhöfe: Große Stationen wie Stuttgart Hbf oder München Hbf haben oft Supermärkte, die öffnen dürfen.
  2. Flughäfen: In den Terminals finden Reisende und Anwohner oft voll ausgestattete Edeka- oder Rewe-Märkte.
  3. Tankstellen: Diese bieten rund um die Uhr eine Auswahl an Lebensmitteln und Getränken an.
  4. Kioske: In vielen Städten dürfen kleine Verkaufsstellen für Zeitungen und Tabakwaren zeitweise öffnen.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Preise an diesen Sonderstandorten oft deutlich über dem normalen Niveau liegen. Zudem müssen Sie an Bahnhöfen mit einem erheblichen Kundenandrang und längeren Wartezeiten an den Kassen rechnen. Die Auswahl an frischen Produkten wie Fleisch oder Gemüse kann an solchen Tagen stark limitiert sein. Es empfiehlt sich, diese Optionen nur für wirklich unaufschiebbare Einkäufe zu nutzen. Viele Bäckereien haben am Vormittag für einige Stunden geöffnet, um die Versorgung mit frischen Brötchen zu sichern. Prüfen Sie lokale Aushänge, um nicht vor verschlossenen Ladentüren zu stehen.

Praktische Tipps: so bereiten Sie sich auf den 6. Januar vor

Eine gute Organisation ist das beste Mittel gegen den Stress vor regionalen Feiertagen wie den Heiligen Drei Königen. Da der 6. Januar im Jahr 2026 auf einen Dienstag fällt, ist der Montag zuvor ein normaler Einkaufstag. Viele Menschen neigen jedoch dazu, ihre Besorgungen auf den letzten Drücker zu erledigen, was zu vollen Parkplätzen führt. Mit einer kleinen Checkliste lassen sich diese Unannehmlichkeiten leicht umgehen und die freie Zeit genießen. Besonders Familien sollten auf einen ausreichenden Vorrat an frischen Waren achten.

Empfehlungen für eine stressfreie Planung:

  • Vorräte prüfen: Checken Sie bereits am Wochenende Ihre Bestände an Grundnahrungsmitteln und Getränken.
  • Einkaufsliste schreiben: Notieren Sie alles, was für das Mittagessen am Feiertag benötigt wird.
  • Frühes Einkaufen: Erledigen Sie den Großeinkauf am Samstag oder am frühen Montagmorgen.
  • Apps nutzen: Viele Discounter wie Lidl oder Aldi informieren in ihren Apps über lokale Schließzeiten.
  • Grenzgebiete meiden: Erwarten Sie in Städten an der Grenze zu Feiertags-Ländern einen höheren Andrang.
  • Frischeprodukte: Kaufen Sie leicht verderbliche Waren wie Salat oder Beeren erst kurz vor dem Feiertag.

Wer diese Tipps beherzigt, kann den 6. Januar entspannt für einen Ausflug oder Zeit mit der Familie nutzen. Es ist ratsam, auch an die Medikamente aus der Apotheke zu denken, da diese ebenfalls geschlossen haben. Notdienst-Apotheken sind jedoch über das Internet oder Aushänge jederzeit auffindbar und erreichbar. Ein kleiner Vorrat an Bargeld kann ebenfalls hilfreich sein, falls Sie kleine Kioske oder Bäckereien besuchen. So vorbereitet stellt der regionale Feiertag keine Hürde für Ihren gewohnten Komfort dar.

Warum die Regeln je nach Bundesland unterschiedlich sind

Die Zersplitterung der Feiertagsregelungen in Deutschland hat tiefe historische und religiöse Wurzeln innerhalb der Gesellschaft. Jedes Bundesland hat laut Grundgesetz die Hoheit über seine eigenen gesetzlichen Feiertage und Ruhezeiten. In Bayern und Baden-Württemberg spielt die katholische Tradition eine zentrale Rolle für die Festlegung solcher Tage. Sachsen-Anhalt ist eine Ausnahme im Osten, die diesen Tag ebenfalls als Zeichen regionaler Identität pflegt. Für den Einzelhandel bedeutet dies einen hohen administrativen Aufwand bei der Koordination von Lieferungen.

Religiöse Bedeutung und gesellschaftlicher Kontext:

Am 6. Januar gedenken Christen der Ankunft der Weisen aus dem Morgenland bei der Krippe in Bethlehem. In vielen Regionen ziehen Sternsinger von Haus zu Haus, um Spenden für benachteiligte Kinder zu sammeln. Dieser Brauch wird in den Bundesländern mit Feiertagsstatus besonders intensiv und flächendeckend gepflegt. Die Schließung der Geschäfte soll Raum für diese Traditionen und den Besuch von Gottesdiensten schaffen. In den nördlichen Bundesländern wird dieser Tag zwar auch wahrgenommen, führt aber nicht zu einer Arbeitsruhe. Für den modernen Handel ist dieser Flickenteppich an Regeln oft eine Herausforderung für die bundesweite Werbung. Kunden müssen daher immer genau hinschauen, welches Prospekt für ihre spezifische Postleitzahl gültig ist.

Zuvor schrieben wir Tarot-Prognose 2026 für alle Sternzeichen: Liebe, Karriere und Schicksal im neuen Jahr

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