Startseite ZuhauseOne Battle After Another gewinnt sechs Oscars 2026 – Jessie Buckley und Michael B. Jordan geehrt

One Battle After Another gewinnt sechs Oscars 2026 – Jessie Buckley und Michael B. Jordan geehrt

„One Battle After Another“ gewinnt sechs Oscars, inklusive Bester Film und Bester Regisseur, Jessie Buckley als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

von Mike Schwarz
„One Battle After Another“ gewinnt sechs Oscars, inklusive Bester Film und Bester Regisseur, Jessie Buckley als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Bei den diesjährigen Oscarverleihungen in Los Angeles wurde der Politthriller One Battle After Another als bester Film ausgezeichnet, nachdem er insgesamt sechs Preise gewonnen hat, berichten 4thebike.de mit Verweis auf die Quellen DIE ZEIT. Der satirische Actionthriller setzte sich unter anderem gegen den starken Konkurrenten Blood & Sinners durch. Die Handlung des Films folgt militanten linken Aktivisten in den USA, die vor allem von selbstbewussten schwarzen Frauen geführt werden. Regisseur Paul Thomas Anderson erhielt ebenfalls einen Oscar als bester Regisseur. Weitere Auszeichnungen für den Film umfassten Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt, Bestes Casting sowie Bester Nebendarsteller.

Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Michael B. Jordan wurde als bester Hauptdarsteller für seine Doppelrolle im Vampir-Drama Blood & Sinners ausgezeichnet. Mit 16 Nominierungen stellte der Film einen Rekord in der Geschichte der Oscars auf. In der Kategorie Beste Hauptdarstellerin ging der Oscar an die irische Schauspielerin Jessie Buckley, die William Shakespeares Ehefrau Agnes in Hamnet verkörperte. Sie setzte sich gegen Mitnominiertinnen wie Rose Byrne (If I Had Legs I’d Kick You), Renate Reinsve (Sentimental Value), Emma Stone (Bugonia) und Kate Hudson (Song Sung Blue) durch.

Als bester Nebendarsteller wurde Sean Penn für seine Rolle in One Battle After Another geehrt. Penn, der damit seinen dritten Oscar erhielt, war jedoch bei der Gala nicht anwesend. Der Preis für die beste weibliche Nebendarstellerin ging an Amy Madigan für ihre Darstellung in Weapons – Die Stunde des Verschwindens. Für die Kategorie Beste Kamera gewann Autumn Durald Arkapaw, die erste Frau und Person of Color, die für diese Auszeichnung nominiert war, für ihre Arbeit an Sinners.

Das norwegische Drama Sentimental Value von Regisseur Joachim Trier wurde als bester internationaler Spielfilm prämiert – der erste norwegische Film, der diesen Oscar nach sechs vorherigen Nominierungen gewann. In der Kategorie Bester Dokumentarfilm triumphierte die deutsch-amerikanisch-dänisch-russische Koproduktion Ein Nobody gegen Putin von David Borenstein und Pawel Talankin, produziert in Zusammenarbeit mit DR, BBC, ZDF und Arte.

Im Bereich Bester Animationsfilm wurde der Netflix-Hit KPop Demon Hunters ausgezeichnet, der im vergangenen Jahr mit über 325 Millionen Streams zu einem weltweiten kulturellen Phänomen wurde. Regisseurin Maggie Kang widmete ihren Sieg der koreanischen Community und entschuldigte sich, dass es so lange gedauert habe, bis Menschen wie sie auf der Leinwand repräsentiert wurden.

Moderator Conan O’Brien, der die Gala zum zweiten Mal leitete, thematisierte in seiner Eröffnungsrede die weltpolitische Lage und betonte die verbindende Rolle der Oscars in „chaotischen und beängstigenden Zeiten“. Gleichzeitig machte er auf die hohen Sicherheitsvorkehrungen aufmerksam und sorgte mit humorvollen Kommentaren zu potenziellen Risiken in Oper und Ballett für Lacher im Publikum.

Ein besonders bewegender Moment der Gala war der Auftritt von Barbra Streisand, die an ihren verstorbenen Filmpartner Robert Redford erinnerte. Streisand würdigte Redfords Engagement für Pressefreiheit, Umweltschutz und neue Talente über das Sundance Institute und sang einen Ausschnitt aus The Way We Were, dem Klassiker von 1973.

Zuvor schrieben wir über Oscar 2026 Gewinner: „Eine Schlacht nach der anderen“ bester Film, Jordan & Buckley ausgezeichnet

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