Startseite ZuhauseBorussia Dortmund trennt sich von Sebastian Kehl – warum musste der BVB-Sportdirektor sofort gehen?

Borussia Dortmund trennt sich von Sebastian Kehl – warum musste der BVB-Sportdirektor sofort gehen?

Borussia Dortmund trennt sich 2026 von Sebastian Kehl. Entscheidung einvernehmlich getroffen – Gründe, Reaktionen und Hintergründe zum BVB-Wechsel.

von Mike Schwarz
Borussia Dortmund trennt sich 2026 von Sebastian Kehl. Entscheidung einvernehmlich getroffen – Gründe, Reaktionen und Hintergründe zum BVB-Wechsel.

Borussia Dortmund hat sich am Sonntag überraschend von Sportdirektor Sebastian Kehl getrennt, berichtet 4thebike.de auf BILD. Der Verein bestätigte, dass sich beide Seiten einvernehmlich auf die sofortige Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt haben.

In einer offiziellen Mitteilung erklärte die Klubführung, dass die Entscheidung gemeinsam zwischen der Geschäftsführung und Kehl getroffen worden sei. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken betonte, dass nach einem offenen Gespräch mit Kehl und Geschäftsführer Carsten Cramer die Überzeugung gereift sei, dass der kommende Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen sei. Um beiden Seiten ausreichend Zeit zur Vorbereitung zu geben, sei die sofortige Trennung vereinbart worden.

Ricken verwies zudem auf die langjährige gemeinsame Geschichte mit Kehl. Beide standen einst gemeinsam für Borussia Dortmund auf dem Platz und wurden im Jahr 2002 zusammen Deutscher Meister. Kehl habe sich in seiner Funktion große Verdienste um den Verein erworben, wofür ihm ausdrücklich gedankt werde.

Sebastian Kehl war seit 2018 beim BVB in leitender Funktion tätig und übernahm zunächst die Verantwortung als Leiter der Lizenzspielerabteilung. Im Jahr 2022 wurde der ehemalige Profi, der insgesamt 362 Pflichtspiele für Dortmund absolvierte, zum Sportdirektor ernannt. Zu den sportlichen Höhepunkten seiner Amtszeit zählt unter anderem der Einzug ins Finale der Champions League 2024, das mit 0:2 gegen Real Madrid verloren ging.

Kehl erklärte selbst, dass Borussia Dortmund ihn über einen Großteil seines Lebens begleitet habe und er eine enge Verbindung zum Verein empfinde. Gleichzeitig sei gemeinsam die Einschätzung entstanden, dass der Zeitpunkt gekommen sei, neue Wege einzuschlagen – sowohl für den Klub als auch für ihn persönlich. Er betonte, dass er dem Verein viel zu verdanken habe und stolz sei, rund 24 Jahre Teil der BVB-Strukturen gewesen zu sein.

Auch Geschäftsführer Carsten Cramer sprach von einem Einschnitt innerhalb der sportlichen Führungsebene. Die Entscheidung zur Trennung sei im Hinblick auf die bevorstehenden Veränderungen zur neuen Saison getroffen worden. Gleichzeitig solle Kehl die Möglichkeit erhalten, sich frühzeitig auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Der Verein dankte ihm für seinen Einsatz und wünschte ihm für die kommenden Aufgaben alles Gute.

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