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Raketenangriff auf Flughafen Riad: 12 Tote und mehr als 300 Verletzte

Raketenangriff auf Flughafen Riad fordert 12 Tote und 309 Verletzte. Die Huthi werden verantwortlich gemacht, während die USA eine Reaktion prüfen.

von Mike Schwarz
Raketenangriff auf Flughafen Riad fordert 12 Tote und 309 Verletzte. Die Huthi werden verantwortlich gemacht, während die USA eine Reaktion prüfen.

Raketenangriff auf Flughafen Riad hat Saudi-Arabien mit einer neuen Eskalationsstufe des Konflikts konfrontiert. Am King Khalid International Airport starben mindestens 12 Menschen. Mehr als 300 weitere wurden verletzt. Der Angriff traf einen Bereich des Passagierterminals und legte den Flugverkehr zeitweise lahm, wie die Redaktion von 4thebike.de berichtet. Internationale Medien und saudische Behörden bestätigen inzwischen das Ausmaß der Attacke. Reuters spricht vom schwersten Angriff dieser Art im Königreich seit mehr als einem Jahrzehnt.

Was beim Angriff auf den Flughafen Riad passiert ist

Nach Angaben der saudischen Luftfahrtbehörde wurden 12 Menschen getötet und 309 verletzt. Unter den Todesopfern befinden sich 4 saudische Staatsbürger und 2 Menschen aus Bangladesch.

Weitere Opfer kamen aus den USA, Jordanien, Palästina, Syrien, Sudan und Ägypten.

Die wichtigsten bestätigten Angaben:

  • 12 Tote
  • 309 Verletzte
  • mehrere Schwerverletzte
  • zeitweise Einstellung des Flugbetriebs
  • Umleitungen zahlreicher Flüge
  • Schäden am Flughafen

Der Flughafen war bereits zuvor mehrfach Ziel von Angriffen. In derselben Woche wurden dort bei weiteren Attacken mehrere Menschen getötet.

Auch Tagesschau berichtete am 11. Oktober über 12 Todesopfer.

Huthi werden für den Angriff verantwortlich gemacht

Saudi-Arabien macht die vom Iran unterstützten Huthi aus dem Jemen für die Eskalation verantwortlich. Die Gruppe hatte zuvor bereits Angriffe auf saudische Flughäfen für sich reklamiert.

Die Huthi warnten Fluggesellschaften erneut davor, saudische Flughäfen anzufliegen. Ausgenommen wurden dabei nach eigenen Angaben die Gebiete um Mekka und Medina.

EntwicklungAktueller Stand
Todesopfer12
Verletzte309
FlughafenKing Khalid International Airport
OrtRiad
Verdächtigte AngreiferHuthi-Miliz
Flugverkehrzeitweise stark eingeschränkt

Die erneuten Drohungen erhöhen den Druck auf internationale Airlines. Mehrere Gesellschaften hatten bereits Flüge nach Saudi-Arabien ausgesetzt oder reduziert.

Warum die saudische Luftabwehr unter Druck gerät

Der Treffer wirft neue Fragen zur Leistungsfähigkeit der saudischen Raketenabwehr auf. Das Land verfügt über moderne Abwehrsysteme, steht aber inzwischen unter wiederholtem Beschuss.

Bereits am 8. Oktober wurden am Flughafen mehrere Menschen getötet. Ein Verkehrsflugzeug von Saudia wurde bei einem früheren Angriff beschädigt.

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hatte ihre Warnungen für den saudischen Luftraum zuvor ausgeweitet. Hintergrund sind Raketen, Drohnen und mögliche Trümmer abgefangener Geschosse.

Greifen die USA jetzt militärisch ein?

US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Angriff als schwerwiegend. Er kündigte Gespräche mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman an.

Auf die Frage nach einer möglichen Beteiligung der USA an Angriffen gegen die Huthi ließ Trump diese Möglichkeit offen.

Eine Entscheidung über einen direkten amerikanischen Militäreinsatz ist jedoch nicht bekannt.

Bei dem Angriff starb auch ein US-Bürger. Außenminister Marco Rubio verurteilte die Attacke und erklärte die Unterstützung Washingtons für Saudi-Arabien.

Damit bekommt der Konflikt eine zusätzliche internationale Dimension. Eine direkte US-Beteiligung könnte die Kämpfe im Jemen und am Golf weiter verändern.

Zuvor schrieben wir über Aleksander Ceferin kandidiert 2027 erneut: Warum die UEFA-Statuten eine weitere Amtszeit erlauben

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