Flydubai Notlandung in Saudi-Arabien: Flug FZ 1073 musste am 30. September außerplanmäßig in Tabuk landen. Die Maschine war von Dubai nach Tel Aviv unterwegs. An Bord befanden sich nach Medienangaben rund 180 Menschen. Der Vorfall ereignete sich während des Fluges, berichtet die Redaktion 4thebike.de. Als Quellen dienen Tagesschau, Flightradar24 und Reuters.
Was auf Flug FZ 1073 geschah
Flydubai bestätigte einen Zwischenfall im Cockpit der Maschine. Das Flugzeug wurde anschließend sicher zum Flughafen Tabuk umgeleitet. Laut Airline waren nach der Landung alle Passagiere und Besatzungsmitglieder erfasst und in Sicherheit.
Flightradar24 dokumentierte während des Fluges ungewöhnliche Notsignale. Zunächst wurde der internationale Notfallcode 7700 übermittelt. Kurz darauf wechselte der Transponder auf 7500, den Code für unlawful interference. Danach wurde erneut 7700 gesendet.
Die wichtigsten bestätigten Punkte:
- FZ 1073 flog von Dubai nach Tel Aviv.
- Die Maschine wurde nach Tabuk in Saudi-Arabien umgeleitet.
- Im Cockpit kam es laut Flydubai zu einer Auseinandersetzung.
- Die Maschine landete sicher.
- Passagiere und Besatzung wurden nach Airline-Angaben in Sicherheit gebracht.
Die Ursache der Auseinandersetzung wird weiterhin untersucht. Mehrere frühe Angaben widersprachen sich bei entscheidenden Details.

Berichte über Messerangriff und starken Höhenverlust
Israelische Regierungsvertreter erklärten später gegenüber Reuters, der Copilot habe den Piloten angegriffen. Dabei soll der Pilot Stichverletzungen erlitten haben. Der Copilot habe danach versucht, die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Diese Darstellung stammt von israelischen Behörden.
Flugdaten zeigen zugleich einen extrem schnellen Höhenverlust. Die Maschine verlor nach Angaben von Flightradar24 innerhalb weniger Sekunden rund 14.000 Fuß Höhe.
| Punkt | Stand am 30. September 2026 |
|---|---|
| Flug | FZ 1073 |
| Strecke | Dubai–Tel Aviv |
| Notlandung | Tabuk, Saudi-Arabien |
| Passagiere | rund 180 laut Medien |
| Notsignale | 7700 und zeitweise 7500 |
| Zustand | sicher gelandet |
Warum der Konflikt im Cockpit eskalierte, ist bislang nicht abschließend geklärt. Auch zu Herkunft und Motiv des Verdächtigen kursierten unterschiedliche Angaben.
Israel untersucht möglichen Angriff
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Lage sei unter Kontrolle. Saudi-arabische Behörden nahmen den mutmaßlichen Angreifer nach israelischen Angaben fest. Reuters berichtete unter Berufung auf israelische Vertreter von einem möglichen gezielten Angriff.
Frühere Medienberichte nannten unterschiedliche Nationalitäten der Piloten. Diese Angaben sollten deshalb nicht als gesichert gelten. Entscheidend bleibt: Die Maschine landete sicher, und die Ermittlungen zum Flydubai-Zwischenfall laufen weiter.
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